Bad Bentheim, Niedersachsen: Gesuchter Ukrainer (41) muss für 40 Tage ins Gefängnis
Polizei.news Redaktion Deutschland Niedersachsen Polizeinews Regionen
Die Bundespolizei hat am Freitagabend (21.08.2026) an der deutsch-niederländischen Grenze einen 41-Jährigen festgenommen.
Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Er muss nun für vierzig Tage ins Gefängnis.
Der 41-Jährige war Fahrgast in einem international verkehrenden Reisebus aus den Niederlanden nach Deutschland. Im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hatten Bundespolizisten den Fernreisebus gegen 21:10 Uhr abends auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30 kontrolliert.
Bei der Überprüfung der Personalien des 41-jährigen Ukrainer stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Er war im März 2026 rechtskräftig wegen Trunkenheit im Verkehr in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch hatte er noch eine Geldstrafe in Höhe von 3.200 Euro zu bezahlen oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 40 Tagen zu verbüßen.
Da der Mann die offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte wurde er in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.
Des Weiteren interessierte sich die Justiz für den derzeitigen Aufenthalt des Mannes. Sie hatte ihn zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Bildquelle: Symbolbild Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim