Tödlicher Bergunfall am Hohen Göll – 24-Jähriger nach Suche leblos entdeckt
Polizei.news Redaktion Bayern Deutschland Polizeinews Regionen
(Berchtesgaden, Bayern). Ein 24-jähriger Bergsteiger aus Dortmund ist nach einer Tour am Hohen Göll tödlich verunglückt.
Der Vermisste wurde in der Nacht im Bereich des Steftensteiges leblos aufgefunden. Die Bergung des Verunglückten erfolgte am Morgen durch die Alpinpolizei und die Polizeihubschrauberstaffel. Die Todesermittlungen führt die Alpine Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizeiinspektion Piding.
Ein 24-jähriger Mann aus Dortmund war nach einem Besuch der Dokumentation am Obersalzberg am 02.09.2026 gegen 11:00 Uhr alleine zum Kehlsteinhaus aufgestiegen. Am späten Abend meldete er sich bei seinem Vater, dass es etwas später werden würde. Nachdem sein Sohn auch spätabends noch nicht zurück war, meldete ihn sein Vater gegen 21:30 Uhr als vermisst. Nach einer gemeinsamen Suche der Bergwacht Berchtesgaden, u.a. auch mit der Drohne der Bergwacht, dem Polizeihubschrauber und der Alpinen Einsatzgruppe Ost der bayrischen Grenzpolizei konnte der Vermisste gegen 01:00 Uhr am Beginn des sogenannten Steftensteiges im Endstal nurmehr leblos aufgefunden werden. Über Angehörige konnte ermittelt werden, dass er seine Bergtour mit geeigneter Erfahrung und Ausrüstung vermutlich über den Mannlgrat fortsetzte.
Der Leichnam wurde am Morgen des 03.09.2026 durch die Alpinpolizei in Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel geborgen. An der Suche waren fünf Angehörige der Bergwacht Berchtesgaden, drei Bergwachtmänner mit der Drohne sowie zwei Angehörige des KID Berg beteiligt.
Die Todesermittlungen werden durch einen Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Ost bei der Grenzpolizei Piding geführt.
Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
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