Möglicher Angriff auf Polizisten: 25-Jähriger mit Schlagring wehrt sich gegen Fesselung

(Gelsenkirchen, NRW). Am Samstagabend (12. September) kontrollierten Bundespolizisten im Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen Mann.

Hierbei erblickten diese eine Waffe, welche der Deutsche versuchte vor ihnen zu verstecken. Bei der Herausgabe machte er eine ruckartige Bewegung in Richtung der Einsatzkräfte.

Gegen 19:30 Uhr überwachten Bundespolizisten im Hauptbahnhof Gelsenkirchen den Reiseverkehr. Auf dem Bahnsteig zu Gleis 6 sahen sie einen 25-Jährigen, welcher sich, nach Erblicken der Beamten, schnellen Schrittes ans andere Ende des Bahnsteigs begab. Die Polizisten kontrollierten den Deutschen und fragten diesen, ob er gefährliche oder verbotene Gegenstände mit sich führen würde. Dies verneinte er. Die Bundespolizisten forderten den Polizeibekannten auf, seine Jackentaschen zu entleeren.

Dabei entdeckten diese einen Schlagring in der rechten Jackentasche, welchen der Mann jedoch unvermittelt wieder in die Tasche steckte. Der Herner kam der Aufforderung nach und übergab den Gegenstand. Hierbei machte dieser jedoch eine ruckartige Bewegung, welche die Polizisten als möglichen Angriff werteten. Daraufhin wurde der 25-Jährige zu Boden gebracht, wogegen er sich wehrte. Während die Einsatzkräfte den Aggressor fesselten und zur Bundespolizeiwache brachten, beleidigte er diese mehrfach.

Der Schlagring ist eine in der Regel aus Metall hergestellte, der Hand angepasste Nahkampfwaffe, die mit einem Durchgriff oder mehreren Öffnungen für die Finger versehen ist. Zur Erhöhung der Schlagkraft stützen sich Schlagringe an der Innenhand ab.

Nach erfolgter Identitätsfeststellung konnte der Polizeibekannte die Dienststelle verlassen. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin