Österreicher (35) erschlägt Katze mit Rohrzange – Kopf sollte mit Spaten abgetrennt werden

(Rechnitz, Burgenland). Gestern, gegen 13:55 Uhr, kamen zwei Personen in die Polizeiinspektion Rechnitz und gaben an, dass ein 35-jähriger österreichischer Staatsbürger seine Katze mittels einer Rohrzange erschlagen habe.

Anschließend habe dieser versucht, den Kopf der bereits verendeten Katze mittels eines Spatens abzutrennen.

Weiters konnten die beiden Personen Videos und Lichtbilder, die durch den Beschuldigten selbst angefertigt worden waren, von der Tat vorzeigen.

Daraufhin begaben sich die Einsatzbeamten zur Wohnadresse des Beschuldigten. Dieser gab an, dass er seine Katze erschlagen habe, da sie ihn gekratzt hätte.

Aufgrund der Videos, Lichtbilder und der Aussage des Beschuldigten wurde dieser von den Einsatzbeamten festgenommen. Ein daraufhin durchgeführter Alkovortest verlief positiv.

Der Beschuldigte zeigte den Einsatzbeamten die Rohrzange, den Spaten sowie die Stelle, an der er die Katze vergraben hatte. Die Katze wurde aus einem in seinem Garten befindlichen Misthaufen ausgegraben und in weiterer Folge dem Veterinäramt übergeben.



Das Tatwerkzeug wurde ebenfalls sichergestellt und DNA-Spuren wurden gesichert. An den weiteren Tieren (Enten und Hühnern) auf dem Grundstück konnten keine Verletzungen wahrgenommen werden.

Nach Kontaktaufnahme mit der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde die Verhängung der Untersuchungshaft in Aussicht gestellt. Der Beschuldigte wurde in weiterer Folge in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Burgenland
Bildquelle: Landespolizeidirektion Burgenland