Streit um PlayStation: Mann (37) erschossen

(Milwaukee, USA). Ein Streit um eine PlayStation ist in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin tödlich geendet. Ein 37-jähriger Mann wurde am 4. September 2026 durch mehrere Schüsse getötet.

Als Tatverdächtiger wird ein 21-jähriger Verwandter des Opfers gesucht.

Nach Angaben der Ermittler hielten sich die beiden Männer gemeinsam mit mehreren Kindern in einem Wohnhaus an der West Keefe Avenue auf. Während die Kinder mit der PlayStation spielten, gerieten der 37-jährige Marris Virgil und der 21-jährige Darrius S. Shelton darüber in Streit, wem die Spielekonsole gehört.

Streit um Besitz der PlayStation

Laut Strafanzeige hatte Virgil die Konsole ursprünglich gekauft. Nachdem die PlayStation nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert hatte, soll Shelton jedoch die Kosten für die Reparatur übernommen haben.

Eine Frau, die mit Virgil seit längerer Zeit in einer Beziehung lebte, soll Shelton schließlich 260 US-Dollar für die Konsole angeboten haben. Der 21-Jährige habe dieses Angebot abgelehnt.

Zeugin hört mehrere Schüsse

In der Folge eskalierte der Streit zwischen den beiden Männern. Nach Angaben einer Zeugin standen sich Virgil und Shelton in aggressiver Weise gegenüber. Als die Frau für einen kurzen Moment wegsah, hörte sie mehrere Schüsse. Anschließend habe sie Shelton mit einer Schusswaffe in der Hand gesehen.

Virgil wurde mehrfach getroffen. Eine spätere Obduktion ergab insgesamt vier Schussverletzungen – am linken Arm, an der Brust sowie zweimal am Rücken.

Rettungskräfte versuchten noch, den 37-Jährigen zu reanimieren. Er starb jedoch noch am Tatort.

Kinder vor dem Haus – Hülsen im Gebäude

Als die Polizei nach den Schüssen eintraf, befanden sich zwei Jungen und ein Teenager schreiend vor dem Haus. Im Inneren fanden die Einsatzkräfte den schwer verletzten 37-Jährigen in einem Schlafzimmer.

Zudem stellten die Ermittler mehrere Hülsen einer 9-mm-Waffe sicher.

Tatverdächtiger weiterhin auf der Flucht

Nach der Tat soll Shelton die Zeugin mit der Schusswaffe bedroht haben, bevor er vom Tatort flüchtete.

Gegen den 21-Jährigen wurde inzwischen ein Haftbefehl wegen des Verdachts des „first-degree reckless homicide“ erlassen. Nach Angaben der Ermittler befindet er sich weiterhin nicht in Gewahrsam.

 

Quelle: Law&Crime / WISN / Milwaukee Journal Sentinel
Bildquelle: Symbolbild © Ruslan Lytvyn/Shutterstock.com

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