Unklare Rauchentwicklung fordert ein Todesopfer
Polizei.news Redaktion Deutschland Nordrhein-Westfalen Polizeinews Regionen
(Kranenburg, Nordrhein-Westfalen). Ein Einsatz wegen einer zunächst unklaren Rauchentwicklung hat in der Nacht zu Montag ein tödliches Ende genommen.
Gegen 23.10 Uhr wurde der Löschzug Kranenburg zu einem Wohngebäude alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war zunächst eine leichte Rauchentwicklung sowie Brandgeruch wahrnehmbar. Im Verlauf der Erkundung stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass sich die stärkere Rauchentwicklung in einem angrenzenden Wohnhaus befand.
Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, verschaffte sich die Feuerwehr gewaltsam Zugang zum Gebäude. In der Wohnung wurde eine leblose Person aufgefunden. Die Einsatzkräfte brachten sie umgehend ins Freie und übergaben sie an den Rettungsdienst. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte die Person nicht mehr gerettet werden und verstarb noch an der Einsatzstelle.
Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude anschließend umfangreich. Auch der Einsatz mehrerer Wärmebildkameras brachte keinen Hinweis auf einen Brandherd oder die Ursache der Rauchentwicklung.
Im Einsatz waren die Einheiten Kranenburg, Nütterden und Frasselt mit rund 50 Kräften. Unterstützt wurden sie durch die Drehleiter der Feuerwehr Kleve, zwei Rettungswagen und einen Notarzt. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Kranenburg, Christian Kellner.
Nach rund zweieinhalb Stunden wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei Kleve übergeben. Sie hat die Ermittlungen zur Ursache der Rauchentwicklung aufgenommen.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Kranenburg
Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Kranenburg