LKW-Ladung mit Lithium-Ionen-Batterien brennt – mehr als 80 Feuerwehrleute im Grosseinsatz

(Auetal, Niedersachsen). Am Freitagmorgen wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bad Eilsen, Buchholz, Luhden sowie die Freiwillige Feuerwehr Rehren/Westerwald zu einem gemeldeten LKW-Brand auf die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover alarmiert.

Auf dem Autobahnrastplatz Auetal Süd fanden die ausgerückten Einsatzkräfte einen im Inneren brennenden Sattelauflieger vor.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einsatzort: Autobahnrastplatz Auetal Süd an der A2 Richtung Hannover
  • Brand: Sattelauflieger brannte im Inneren
  • Ladung: Teilweise entzündete Lithium-Ionen-Batterien
  • Brandbekämpfung: Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz
  • Verlagerung: Sattelzug wurde für weitere Arbeiten ins Industriegebiet Rehren begleitet
  • Entladung: Radlader des THW kam zum Einsatz
  • Kontrollen: Ladung, Löschwasser, Auflieger und Einsatzmittel wurden auf gefährliche Rückstände überprüft
  • Einsatzkräfte: Mehr als 80 Ehrenamtliche rückten aus

Feuerwehr-Grosseinsatz durch brennende LKW-Ladung

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz öffneten den Container und begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und dem Herunterkühlen der teilweise entzündeten Lithium-Ionen-Batterien.


Im Industriegebiet Rehren wurde die Ladung durch Atemschutztrupps und einen Radlader des THW entladen, damit die brandbeaufschlagten Batterien anschließend in einer angeforderten Mulde gesichert werden konnten.

Experten der Umweltschutzeinheit kontrollierten erst auf dem Autobahnrastplatz und anschließend im Industriegebiet die Ladung, den Sattelauflieger, die Einsatzmittel und das Löschwasser auf gefährliche Rückstände.

Sattelzug verlässt Rastplatz unter Begleitung

Aufgrund des beengten Raums auf dem Rastplatz begleiteten die Einsatzkräfte den Sattelzug von der Autobahn in das Industriegebiet Rehren, um dort ein sicheres Entladen, Ablöschen und Kontrollieren der brandbeaufschlagten Ladung zu gewährleisten.

Umweltschutzeinheit überprüft Löschwasser und Ladung

Während die alarmierte Umweltschutzeinheit des Landkreises, zuerst auf dem Autobahnrastplatz und später im Industriegebiet, die Ladung, das Löschwasser, den Auflieger und die Einsatzmittel auf gefährliche Rückstände überprüfte, wurde der Auflieger mittels Radlader des THW entladen.

Mehr als 80 Ehrenamtliche im Einsatz

Gegen 10:00 Uhr konnten die letzten der über 80 ausgerückten Ehrenamtlichen die Einsatzstellen übergeben und den Heimweg antreten.

Feuerwehr, THW und weitere Stellen aufgeboten

Neben den initial alarmierten Ortsfeuerwehren waren die Feuerwehren Escher und Antendorf, der THW-Ortsverband Stadthagen mit der Fachgruppe „Räumen“, die untere Wasserbehörde, der Fachberater Gefahrgut sowie die Kreiseinheit „Messen und Spüren“ im Einsatz.

Hinzu kamen Kräfte der Polizei, der Autobahnmeisterei und des Bergungsunternehmens.

 

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Eilsen
Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Eilsen