Funkenflug über Kleingartenanlage: 30 Einsatzkräfte kämpfen gegen Vollbrand
Polizei.news Redaktion Deutschland Polizeinews Regionen Sachsen
(Dresden-Pieschen, Sachsen). In der Nacht auf Montag, 27. September 2026, wurde die Feuerwehr Dresden um 23.38 Uhr zu einem gemeldeten Laubenbrand in einer Kleingartenanlage an der Wüllnerstrasse alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war deutlicher Feuerschein mit Funkenflug erkennbar. Der Einsatz dauerte bis gegen 02.00 Uhr.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Einsatzzeit: 27. September 2026, 23.38 Uhr, bis 02.00 Uhr
- Einsatzort: Wüllnerstrasse in Dresden-Pieschen
- Brand: Holzverschlag auf rund 40 Quadratmetern in Vollbrand
- Gefahr: Übergreifen auf die angrenzende Gartenlaube zunächst nicht ausgeschlossen
- Löschwasser: Rund 6’000 Liter
- Atemschutz: Zwei Trupps im Einsatz
- Einsatzkräfte: Insgesamt 30
- Ergebnis: Gartenlaube blieb vom Feuer verschont
- Ermittlungen: Polizei untersucht die Brandursache
Feuerschein und Funkenflug schon auf der Anfahrt
Die Feuerwehr Dresden wurde zu einem gemeldeten Laubenbrand in einer Kleingartenanlage alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war deutlicher Feuerschein mit Funkenflug erkennbar.
Aufgrund der zu erwartenden herausfordernden Löschwasserversorgung wurde vorsorglich ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug nachalarmiert.
Holzverschlag steht auf 40 Quadratmetern in Vollbrand
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass nicht die Gartenlaube selbst, sondern ein unmittelbar davor errichteter und mit Dachblechen abgedeckter Holzverschlag auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern in Vollbrand stand.
Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende, massiv errichtete Gartenlaube konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.
Verschlossene Tore erschweren den Einsatz
Die Einsatzmassnahmen wurden durch die örtlichen Gegebenheiten erschwert.
Sämtliche Zugangstore zur Kleingartenanlage waren verschlossen und mit Vorhängeschlössern gesichert.
Zudem sind die Wege innerhalb der Anlage sehr schmal, sodass die Löschfahrzeuge die Brandstelle nur eingeschränkt erreichen konnten.
Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug gelangte aufgrund seiner Abmessungen zuerst bis zur Einsatzstelle.
Weitere Fahrzeuge folgten zeitversetzt.
Zwei Trupps unter Atemschutz
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein.
Zwei Trupps unter Atemschutz kamen mit jeweils einem Strahlrohr zum Einsatz.
Mit Unterstützung des nachgeforderten Tanklöschfahrzeuges wurde eine ausreichende Wasserversorgung sichergestellt.
Gartenlaube gewaltsam geöffnet
Parallel öffneten Einsatzkräfte die verschlossene Gartenlaube gewaltsam, um auszuschliessen, dass sich Personen darin befanden oder das Feuer bereits auf das Gebäude übergegriffen hatte.
Die Laube war menschenleer und im Inneren nicht verraucht.
Der Brand konnte vollständig gelöscht und ein Übergreifen auf die Gartenlaube verhindert werden.
Insgesamt kamen zwei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.
Für die Brandbekämpfung wurden rund 6’000 Liter Wasser benötigt.
Wärmebildkamera zeigt keine Auffälligkeiten mehr
Vor Abschluss des Feuerwehreinsatzes wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Dabei wurden keine auffälligen Temperaturen mehr festgestellt.
Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesperrt und anschliessend an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
30 Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau, der Rettungswache Pieschen, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Klotzsche.
Quelle: Feuerwehr Dresden
Bildquelle: Feuerwehr Dresden