Mini gerät in Gegenverkehr: 75-Jährige stirbt, zwei Schwerverletzte
Polizei.news Redaktion Deutschland Nordrhein-Westfalen Polizeinews Regionen
(Mettmann, Nordrhein-Westfalen). In Mettmann ist am heutigen Mittwochmittag (30. September 2026) eine 75 Jahre alte Autofahrerin aus Erkrath bei einem äusserst tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Zwei weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt.
- Zeit: Mittwoch, 30. September 2026, gegen 11.55 Uhr
- Ort: Talstrasse in Mettmann, Höhe Bushaltestelle „Koburg“
- Unfall: Mini Cooper gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Toyota
- Todesopfer: 75-jährige Toyota-Fahrerin
- Schwer verletzt: 65-jährige Beifahrerin und 69-jährige Mini-Fahrerin
- Rettung: Mini-Fahrerin mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen
- Mögliche Ursache: Internistischer Notfall kann nicht ausgeschlossen werden
- Ermittlungen: Verkehrskommissariat untersucht den genauen Unfallhergang
Mini gerät in den Gegenverkehr
Nach dem derzeitigen Stand der Unfallermittlungen fuhr gegen 11:55 Uhr eine 69 Jahre alte Haanerin mit ihrem Mini Cooper über die ausserörtliche Talstrasse in Richtung Mettmann.
Hierbei verlor sie in Höhe der Bushaltestelle „Koburg“ nach Angaben einer Zeugin aus bislang nicht geklärter Ursache die Kontrolle über ihr Auto, geriet in den Gegenverkehr und stiess dort mit einem ihr entgegenkommenden Toyota zusammen.
75-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle
Trotz schnell eingetroffener Rettungskräfte und einer sofortigen medizinischen Behandlung verstarb die 75-jährige Fahrerin des Toyota noch an der Unfallstelle.
Ihre 65-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Erkrath, wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Rettungshubschrauber bringt Mini-Fahrerin in Klinik
Die 69-jährige Mini-Fahrerin wurde mittels eines Rettungshubschraubers in eine Klinik geflogen.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen kann bei ihr eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Talstrasse mehrere Stunden gesperrt
Die Polizei sperrte die Talstrasse für mehrere Stunden und setzte zur weiteren Unfallaufnahme auch ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Düsseldorf ein.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Internistischer Notfall als mögliche Ursache
Weshalb die 69-jährige Haanerin die Kontrolle über ihr Auto verloren hat, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, die beim zuständigen Verkehrskommissariat geführt werden.
Ein internistischer Notfall kann als Ursache nicht ausgeschlossen werden.
Zeugenaufruf
Zeugen, die möglicherweise bereits vor dem Unfall eine auffällige Fahrweise der Mini-Fahrerin beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Mettmann unter der Rufnummer 02104 982-6250 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
Bildquelle: Symbolbild © Polizei