Cannabis, Falschgeld und gestohlene Urkunden: Zwei Polen festgenommen
Polizei.news Redaktion Österreich Polizeinews Regionen Wien
(Wien, Wien). Aufgrund einer Lärmerregung wurden Beamte in ein Wohnhaus im 17. Bezirk beordert.
Bereits im Stiegenhaus konnten von den Beamten laute Stimmen und lautes Gelächter von drei Frauen wahrgenommen werden. Aufgrund mehrerer Anzeichen entstand der Eindruck, dass sie durch Alkohol und Suchtmittel beeinträchtigt waren.
Auf mehrmalige Nachfrage bei den Frauen durch die Beamten, aus welcher Wohnung die Frauen kommen würden, erfolgte, wenn überhaupt, nur zögerliche Antworten. Sie verhielten sich äußerst unkooperativ und machten wiederholt widersprüchliche Angaben hinsichtlich der betreffenden Wohnung sowie darüber, ob sich darin weitere Personen befinden würden.
Aus der Wohnung konnten von den Beamten zudem ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen werden. Da auf mehrmalige Aufforderung der Beamten niemand die Wohnungstür öffnete und aufgrund der Wahrnehmungen nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich in der Wohnung eine hilflose oder gefährdete Person befindet, wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet.
Beim Betreten der Wohnung konnte starker Cannabisgeruch wahrgenommen werden. In weiterer Folge wurden zwei männliche Personen angetroffen, welche ebenfalls Anzeichen einer Beeinträchtigung durch Alkohol und Suchtmittel aufwiesen.
Im Zuge der anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnten insgesamt ca. 1,1 kg Cannabiskraut, diverses Verpackungsmaterial sowie mehrere Utensilien, welche dem Anbau von Cannabis dienten, sichergestellt werden.
Darüber hinaus konnten in der Wohnung gestohlene Urkunden sowie vermutliches Falschgeld aufgefunden und sichergestellt werden.
Die beiden Männer, ein 25-Jähriger und ein 28-Jährige (beide StA.: Polen) wurden vorläufig festgenommen. Die drei Frauen, zwei 22-Jährige (StA.: Polen, Zagreb) sowie eine 20-Jährige (StA.: Polen), wurden angezeigt.
Quelle: Landespolizeidirektion Wien
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