Einbrecher durchsuchen Wohnhäuser: Polizei gibt konkrete Tipps gegen ungebetene Gäste
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(Triesen, Liechtenstein). Am Donnerstag (01.10.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Einfamilienhäuser in Triesen eingebrochen.
Im ersten Fall verschaffte sich die unbekannte Täterschaft im Zeitraum von 18:15 Uhr bis etwa 21:06 Uhr über den offenstehenden Wintergarten unbefugt Zutritt zum Gebäude an der Landstrasse.
- Fälle: Zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser
- Ort: Triesen
- Erster Fall: Landstrasse
- Zutritt: Über einen offenstehenden Wintergarten
- Zweiter Fall: Feldstrasse
- Zeitraum: Zwischen 30. September und 2. Oktober 2026
- Kampagne: „Bei Verdacht – Anruf!“
- Ziel: Verdächtige Beobachtungen frühzeitig der Polizei melden
- Prävention: Fenster und Türen schliessen, Licht nutzen, Schlüssel nicht verstecken
In weiterer Folge durchsuchte sie sämtliche Räumlichkeiten.
Beim zweiten Einbruch verschaffte sich die unbekannte Täterschaft zwischen dem 30.09.2026, 18:00 Uhr, und dem 02.10.2026, 09:00 Uhr, unbefugt Zutritt zu einem Haus an der Feldstrasse.
Bei Verdacht – Anruf!
Die Landespolizei weist in diesem Zusammenhang einmal mehr auf die Kampagne „Bei Verdacht – Anruf!“ hin. Mit der Kampagne soll die Bevölkerung dazu motiviert werden, verdächtige Feststellungen jederzeit der Landespolizei zu melden. Niederschwellige und vor allem zeitnahe Hinweise können für die Ermittlungen von unschätzbarem Wert sein und dazu beitragen, Straftaten zu verhindern oder eine Täterschaft festzustellen.
Im Weiteren rät die Landespolizei:
- Schliessen Sie beim Verlassen des Gebäudes Fenster und Türen.
- Lassen Sie abends während Ihrer Abwesenheit Licht brennen. So ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, dass das Haus „verwaist“ ist. Licht-Zeitschaltuhren im Haus und Bewegungsmelder im Aussenbereich können zusätzlichen Schutz bieten, da sie mögliche Täter verunsichern.
- Hinterlegen Sie keine Schlüssel an leicht zugänglichen Orten, beispielsweise unter der Fussmatte.
- Bewahren Sie möglichst wenig Bargeld und Schmuck zu Hause auf. Ist dies unvermeidbar, nutzen Sie einen Tresor als sicheren Aufbewahrungsort und nicht die Nachttischschublade, den Kleiderschrank oder das Badezimmer.
Präventionstipp: Einbrechern den Zugang so schwer wie möglich machen
Offenstehende oder schlecht gesicherte Zugänge erleichtern Einbrüche erheblich. Deshalb sollten Fenster, Türen, Nebenräume und Wintergärten beim Verlassen des Hauses konsequent geschlossen und gesichert werden.
Auch ein bewohnt wirkendes Haus kann abschreckend wirken. Zeitschaltuhren für Licht, Bewegungsmelder im Aussenbereich und eine aufmerksame Nachbarschaft können helfen, verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen.
Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt, sollte Beobachtungen möglichst zeitnah der Polizei melden und sich Merkmale wie Kleidung, Fluchtrichtung oder Kontrollschild merken.
Quelle: Landespolizei Liechtenstein
Bildquelle: Symbolbild © Landespolizei Liechtenstein