Flucht vor dem Knast: Mann (37) zahlt fast 8.000 Euro

(Köln/Bonn, Nordrhein-Westfalen). Eine geplante Reise in die Türkei nahm für einen 37-jährigen Deutschen am Donnerstagmorgen (1. Oktober) eine kostspielige Wendung.

Bei der Ausreisekontrolle am Flughafen Köln/Bonn stellten Bundespolizisten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wetzlar vorlag.

Haftbefehl bei Ausreisekontrolle festgestellt

Der 37-Jährige wollte nach Istanbul fliegen, als ihn die Einsatzkräfte im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle überprüften. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Festnahme ausgeschrieben war.

7.943,63 Euro waren offen

Zur Abwendung einer 75-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe waren 7.500 Euro zuzüglich Verfahrenskosten zu zahlen. Insgesamt belief sich der offene Betrag auf 7.943,63 Euro.

Da der Mann die Summe nicht selbst begleichen konnte, sprang schließlich seine Schwester ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wetzlar überwies sie den geforderten Betrag.

Flug nach Istanbul verpasst

Damit blieb dem 37-Jährigen zwar der Gang in die Justizvollzugsanstalt erspart, seinen Flug nach Istanbul verpasste er jedoch. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die Bundespolizei ihn wieder entlassen.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn