Waffengeschäft ausgeraubt: Niederländer (34) und Franzose (19) in U-Haft
Polizei.news Redaktion Bayern Deutschland Polizeinews Regionen
(Mittenwald, Bayern). Nach dem Einbruch in ein Waffengeschäft im österreichischen Innsbruck am gestrigen Freitagmorgen (2. Oktober 2026) konnten im Zuge umfangreicher polizeilicher Fahndungsmaßnahmen im Bereich Mittenwald drei dringend Tatverdächtige festgenommen werden.
Nach aktuellem Ermittlungsstand wird von einer Täterschaft von drei Personen ausgegangen. Die Ermittlung der Kriminalpolizei dauern an.
Wie bereits berichtet, ereignete sich am Freitagmorgen, den 2. Oktober 2026, gegen 6.00 Uhr ein Einbruch in ein Waffengeschäft in Innsbruck (Österreich). Die Täter flüchteten unmittelbar nach der Tat in einem Personenkraftwagen mit französischer Zulassung über die Grenze nach Deutschland und verunfallten im Bereich Mittenwald.
Im Zuge der ersten polizeilichen Maßnahmen konnte im Fluchtfahrzeug eine große Menge an Langwaffen sichergestellt werden. Während mehrere Personen die Flucht zu Fuß fortsetzten, wurde eine großangelegte Fahndung eingeleitet.
Die Einsatzleitung oblag dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd, wobei die Führung im weiteren Einsatzverlauf an die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen überging. An der weiträumigen Fahndung beteiligten sich neben den umliegenden Dienststellen auch die Bundespolizei, das Bayerische Landeskriminalamt, Spezialeinheiten sowie ein Polizeihubschrauber.
Aufgrund der Gefahr durch die mutmaßlich bewaffneten Tatverdächtigen riet die Polizei der Bevölkerung dringend davon ab, Anhalter mitzunehmen oder verdächtige Personen eigenständig anzusprechen und Hinweise auf die gesuchten Personen unverzüglich über den Polizeinotruf zu melden.
Im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten im Laufe des gestrigen Tages drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 34-jährigen niederländischen Staatsangehörigen, einen 30-jährigen Mann mit bislang ungeklärter Staatsangehörigkeit sowie einen 19-jährigen französischen Staatsangehörigen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei von drei Tätern aus, die alle im Zuge der Fahndung festgenommen werden konnten.
Die drei dringend Tatverdächtigen wurden am heutigen Samstag (3. Oktober 2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Diesem Antrag entsprach der Richter und erließ Haftbefehle gegen alle drei Personen. Die Tatverdächtigen befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II sowie der Generalstaatsanwaltschaft München fortgesetzt.
Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
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