Kinderpornografie-Ermittlungen: Polizei durchsucht Wohnungen von 16 Beschuldigten

(Chemnitz, Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Sachsen). (2915) Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat bei einer konzentrierten Aktion zur Bekämpfung von Kinderpornografie in den Landkreisen im Zuständigkeitsbereich Wohnungen durchsucht.

Die Beamten stellten dabei mehr als 150 Asservate sicher.

Am Mittwoch vergangene Woche sowie am gestrigen Mittwoch machten sich Kripobeamte mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei auf den Weg zu 16 Beschuldigten im Alter zwischen 14 und 76 Jahren (überwiegend deutsche Staatsangehörige, in einem Fall Staatsangehörigkeit: Afghanistan und in einem Fall Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich). Die Einsatzkräfte durchsuchten insbesondere Wohnungen in Chemnitz, Döbeln, Roßwein, Freiberg, Burgstädt, Penig, Niederwürschnitz, Niederdorf, Burkhardtsdorf, Lößnitz, Lauter-Bernsbach, Annaberg-Buchholz, Amtsberg, Sehmatal und Neukirchen. Hintergrund sind verschiedene Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes, Verschaffung oder Verbreitung von Kinderpornografie, aufgrund dessen über die Staatsanwaltschaft richterliche Durchsuchungsbeschlüsse erlassen worden sind.

Bei den Maßnahmen an den beiden Einsatztagen stellten die Polizisten umfangreiche Beweismittel sicher, darunter mehr als 40 Handys sowie über 100 Computer andere Speichermedien. Zudem fanden die Polizeibeamten einen Schlagring sowie einige verbotene Feuerwerkskörper, was weitere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz bzw. Waffengesetz nach sich zog.

Die Ermittlungen in den Verfahren dauern an und im Zuge dessen werden die sichergestellten Asservate ausgewertet. Über den Ausgang der Strafverfahren entscheidet nach Abschluss der Ermittlungen schließlich die Staatsanwaltschaft. Festnahmen gab es keine.

 

Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
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