Polizist schießt auf flüchtenden Autofahrer: Mann (40) soll Beamten angefahren haben
Polizei.news Redaktion Berlin Deutschland Polizeinews Regionen
(Berlin, Berlin). Gestern Abend gab ein Polizist in Mitte einen Schuss auf einen flüchtenden Autofahrer ab, der auf einen Polizisten zugefahren sein soll.
Gegen 21:15 Uhr bemerkten zwei Polizeibeamte außer Dienst auf der Chausseestraße den 40-jährigen Autofahrer, der über den Radweg fuhr um andere Fahrzeuge zu überholen und dabei Radfahrende abdrängte, die teilweise von ihren Fahrrädern springen mussten.
Mehrere Verkehrsteilnehmende erheblich gefährdet
Im weiteren Verlauf soll der Mann mehrere Unfälle zu verantworten und weitere Verkehrsteilnehmende erheblich gefährdet haben.
Auto soll Polizeiwagen gerammt haben
Im Bereich der Karl-Liebknecht-Straße/Spandauer Straße konnten alarmierte Polizeieinsatzkräfte mit ihrem Fahrzeug auf das Auto aufschließen und den Fahrer zunächst stoppen. Der 40-Jährige soll dann plötzlich beschleunigt, ein weiteres Fahrzeug und den Polizeiwagen gerammt haben und auf einen, auf der Fahrbahn stehenden, Beamten zugefahren sein.
Polizist schießt auf den Fahrer
Daraufhin gab ein Polizist einen Schuss ab, welcher den Mann an einem Bein traf. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete er weiter Widerstand, so dass die Einsatzkräfte das Distanzelektroimpulsgerät einsetzten.
40-Jähriger kommt ins Krankenhaus
Nach der Festnahme kam der 40-Jährige, der noch angab unter dem Einfluss von Betäubungsmittel zu stehen, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Autorennens, des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und mehrerer Verkehrsunfallfluchten verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizei Berlin
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