(Aurich, Niedersachsen). Passanten wurden am späten Samstagnachmittag auf das Piepen eines Rauchmelders im Heidweg aufmerksam.
Sie lokalisierten den Ursprung des Warntons in einem Wohnhaus und klingelten an der Tür, die kurz darauf von der Bewohnerin geöffnet worden ist.
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Das Wichtigste auf einen Blick
Ort: Wohnhaus im Heidweg in Aurich.
Zeitpunkt: Später Samstagnachmittag.
Entdeckung: Passanten hörten einen Rauchmelder und klingelten bei der Bewohnerin.
Ursache: Angebranntes Essen hatte zu einer erheblichen Verrauchung der Räume geführt.
Feuerwehr: Die Feuerwehr Wallinghausen kontrollierte die Küche mit einer Wärmebildkamera und entrauchte die Zimmer mit einem Elektrolüfter.
Abschluss: Nach circa 45 Minuten konnte die Bewohnerin wieder in ihr Haus zurückkehren.
Der Frau war Essen angebrannt, was zu einer nicht unerheblichen Verrauchung in den Räumlichkeiten führte. Nachdem die schmorenden Überreste in den Außenbereich verbracht wurden, rückte die Feuerwehr Wallinghausen infolge einer abgesetzten Notrufmeldung zur Brandnachschau an.
Mit einem Elektrolüfter befreiten die Feuerwehrleute das Gebäude von der Verrauchung. Foto: Ole Ludwigs (Feuerwehr Wallinghausen)
Die Einsatzkräfte kontrollierten die Küche mit einer Wärmebildkamera auf übrige Hitzequellen und befreiten die Zimmer mit einem Elektrolüfter von Rauchrückständen. Nach circa 45 Minuten konnte die Bewohnerin wieder in ihr Haus zurückkehren und der Einsatz beendet werden.
Rauchmelder beim Nachbarn: Hinschauen und sicher handeln
Ein hörbarer Rauchmelderalarm sollte ernst genommen werden. Auch wenn von außen keine Flammen zu sehen sind, kann im Gebäude eine gefährliche Rauchentwicklung bestehen.
1. Aufmerksam machen, ohne sich zu gefährden
Klingeln oder klopfen Sie, sofern Sie die Tür gefahrlos erreichen können. Betreten Sie keine verrauchten Bereiche und versuchen Sie nicht, selbst nach der Ursache zu suchen.
2. Im Zweifel die Feuerwehr rufen
Reagiert niemand auf den Alarm oder lässt sich die Ursache nicht sicher klären, verständigen Sie die Feuerwehr unter 112. Bei sichtbarem Rauch oder Brandgeruch sollte der Notruf nicht verzögert werden.
3. Den Einsatzkräften den Weg zeigen
Warten Sie an einem sicheren Ort vor dem Gebäude. Teilen Sie der Feuerwehr mit, aus welchem Bereich der Alarm kam und ob jemand auf Klingeln oder Rufen reagiert hat.
Gut zu wissen: Fehlende sichtbare Flammen bedeuten nicht, dass keine Gefahr besteht. Auch ein Schwelbrand kann gefährlichen Rauch erzeugen.
Praktischer Tipp: Nennen Sie beim Notruf neben der Adresse möglichst auch Etage und Lage der betroffenen Wohnung. So können die Einsatzkräfte den Alarm schneller zuordnen.