17-Jähriger gerät auf Gegenfahrbahn – fünf Verletzte, 3 Rettungshubschrauber im Einsatz

(Krenstetten, Niederösterreich). Ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten lenkte am 31. Oktober 2026, gegen 12:00 Uhr, einen PKW auf der B122, im Freilandgebiet von Krenstetten in Richtung Amstetten.

Am Beifahrersitz saß sein 19-jähriger Bruder.

Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: B122 im Freilandgebiet von Krenstetten
  • Zeitpunkt: Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 12:00 Uhr
  • Beteiligte: Ein 17-jähriger Lenker mit seinem 19-jährigen Bruder sowie ein 45-jähriger Lenker mit seinem 14-jährigen Sohn und seiner zehnjährigen Tochter
  • Unfall: Der PKW des 17-Jährigen geriet in einer Rechtskurve ins Schleudern und kollidierte auf der Gegenfahrbahn seitlich mit dem entgegenkommenden Auto.
  • Vermutete Ursache: Laut Polizei überhöhte Geschwindigkeit in Verbindung mit der feuchtnassen Fahrbahn
  • Verletzte: Vier Insassen wurden schwer und ein Insasse leicht verletzt. Eine Zuordnung zu einzelnen Personen wird nicht genannt.
  • Rettung: Alle fünf Insassen mussten mittels Bergeschere aus den Fahrzeugen befreit werden. Drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
  • Sperre: Die B122 war zwischen Aschbach-Markt und Krenstetten von 12:00 bis 15:00 Uhr vollständig gesperrt.

Zur gleichen Zeit lenkte ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten einen PKW auf der B122 in die entgegengesetzte Richtung. Am Beifahrersitz saß sein 14-jähriger Sohn und auf der Rückbank seine 10-jährige Tochter.

Der 17-Jährige kam vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer langgezogenen Rechtskurve, einhergehend mit der feuchtnassen Fahrbahn, mit dem PKW ins Schleudern, geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit dem entgegenkommenden PKW des 45-Jährigen.

Der PKW des 17-Jährigen kam im angrenzenden Straßengraben und der PKW des 45-Jährigen auf der Fahrbahn zum Stillstand. Alle Insassen mussten durch die Freiwillige Feuerwehr mittels Bergeschere aus ihren Fahrzeugen geschnitten und geborgen werden.

Bei dem Verkehrsunfall wurden vier Insassen schwer und ein Insasse leicht verletzt. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser LK Amstetten, Kepler Uni Linz, UKH Linz und UK St. Pölten geflogen bzw. verbracht.

Neben den Polizeistreifen waren auch mehrere RTWs und NEF, drei Rettungshubschrauber (C10, C15, C2), sowie die FF Aschbach-Markt, FF Krenstetten, FF Aukental und FF Amstetten im Einsatz.

Die B122 war in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr zwischen Aschbach-Markt und Krenstetten total gesperrt.

 

Quelle: LPD Niederösterreich
Bildquelle: Symbolbild © Erich Karnberger/iStock.com


Polizei.news informiert | Sicher fahren bei Nässe

Feuchte Fahrbahn: Tempo reduzieren und sanft lenken

Nässe kann die Haftung der Reifen beeinträchtigen. Kommen Laub oder andere Verschmutzungen hinzu, steigt die Rutschgefahr zusätzlich. Vorausschauendes Fahren schafft Zeit, auf veränderte Bedingungen zu reagieren.

1. Geschwindigkeit frühzeitig anpassen

Reduzieren Sie bei feuchter oder nasser Fahrbahn das Tempo und fahren Sie besonders vorausschauend. Achten Sie vor Kurven auf mögliche Veränderungen des Straßenbelags und vermeiden Sie abrupte Fahrmanöver.

2. Abstand halten und gefühlvoll fahren

Vergrößern Sie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Lenken Sie weich und gehen Sie gefühlvoll mit Bremse und Gaspedal um. Besonders auf rutschigem Herbstlaub können hektische Bewegungen die Situation verschärfen.

3. Reifen regelmäßig kontrollieren

Achten Sie auf ausreichendes Reifenprofil und den vorgeschriebenen Reifendruck. Falscher Luftdruck kann unter anderem die Kurvenstabilität beeinträchtigen, den Bremsweg verlängern und die Aquaplaning-Gefahr erhöhen.

Gut zu wissen: Auch ABS und ESP können fehlende Reifenhaftung nicht beliebig ausgleichen. Bei rutschiger Fahrbahn stoßen technische Assistenzsysteme an physikalische Grenzen.

Praktischer Tipp: Rechnen Sie im Herbst besonders in schattigen Abschnitten und unübersichtlichen Kurven mit feuchtem Laub. Passen Sie Ihre Fahrweise bereits vor solchen Stellen an.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion