Gefälschte Paket-SMS: Drei unberechtigte Abbuchungen bei 21-Jährigem

(Bezirk St. Veit an der Glan, Kärnten). Bislang unbekannte Täter sendeten gefälschte SMS unter dem Absender eines vermeintlichen Paketzustellers an einen 21-jährigen Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan.

Dieser folgte dem dort angeführten Link, im Glauben eine erwartete Paketzustellung abzuwickeln.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Betroffener: Ein 21-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan
  • Masche: Unbekannte Täter versendeten gefälschte SMS im Namen eines vermeintlichen Paketzustellers.
  • Ablauf: Der Mann folgte einem Link, um eine erwartete Paketzustellung abzuwickeln.
  • Schaden: Drei widerrechtliche Abbuchungen in einem hohen dreistelligen Eurobereich
  • Ermittlungen: Weitere polizeiliche Ermittlungen werden geführt.

In weiterer Folge kam es zu drei widerrechtlichen Abbuchungen vom Konto des Geschädigten in einem hohen dreistelligen Bereich.

Weitere Ermittlungen dazu werden geführt.

 

Quelle: LPD Kärnten
Bildquelle: Symbolbild © JohannesBluemel Photography/iStock.com


Polizei.news informiert | Gefälschte Paket-SMS

Paket erwartet? Zustellung unabhängig von SMS-Links prüfen

Betrügerische Lieferbenachrichtigungen wirken besonders glaubwürdig, wenn tatsächlich ein Paket unterwegs ist. Phishing über SMS wird als Smishing bezeichnet. Die Nachrichten sollen zum Öffnen gefälschter Seiten oder zur Preisgabe vertraulicher Daten verleiten.

1. Sendungsstatus direkt aufrufen

Nutzen Sie die offizielle App oder geben Sie die bekannte Internetadresse des Zustellers selbst ein. Folgen Sie bei verdächtigen Nachrichten keinem Link. Fragen Sie im Zweifel über eine unabhängig ermittelte Kontaktmöglichkeit beim Unternehmen nach.

2. Bei Datenweitergabe sofort die Bank kontaktieren

Haben Sie auf einer verdächtigen Seite Zahlungs- oder Bankzugangsdaten eingegeben, verständigen Sie unverzüglich Ihre Bank. Lassen Sie betroffene Karten beziehungsweise den Onlinebanking-Zugang sperren und klären Sie, ob Zahlungen noch gestoppt werden können. Ändern Sie preisgegebene Passwörter.

3. Belege sichern und Anzeige erstatten

Dokumentieren Sie die SMS, die verwendete Internetadresse und unberechtigte Kontobewegungen. Screenshots können bei der Anzeige helfen. Wenden Sie sich bei einem entstandenen Schaden an eine Polizeidienststelle.

Gut zu wissen: Wie die Täter im vorliegenden Fall die Abbuchungen veranlassten, wird in der Polizeimeldung nicht erläutert. Eine Eingabe von Bankdaten oder eine Zahlungsfreigabe ist darin nicht beschrieben.

Praktischer Tipp: Kontrollieren Sie bei jeder Zahlungsfreigabe Betrag und Empfänger direkt in der offiziellen Banking-App. Geben Sie keine Zahlung frei, deren Angaben nicht mit dem beabsichtigten Vorgang übereinstimmen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion