Mit 159 statt 100 km/h: Fahrer ohne Fahrerlaubnis flüchtet vor Polizeikontrolle

(Osnabrück, Niedersachsen). Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, riskanten Fahrmanövern und offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss war ein 32-Jähriger am Freitagabend auf der A30 unterwegs.

Gegen 21.35 Uhr fiel der Fahrer eines grauen Skoda Fabia mit Tecklenburger Kennzeichen in Fahrtrichtung Hannover auf, weil er mehrere Autofahrer durch sein Verhalten nötigte.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: A30 in Richtung Hannover; Ende der Verfolgungsfahrt in Osnabrück-Sutthausen
  • Zeitpunkt: Freitagabend gegen 21.35 Uhr
  • Fahrer: Ein 32-Jähriger aus Ibbenbüren ohne Fahrerlaubnis
  • Fahrzeug: Grauer Skoda Fabia mit Tecklenburger Kennzeichen
  • Geschwindigkeit: Vorwerfbare 159 km/h bei erlaubten 100 km/h
  • Maßnahmen: Blutprobe entnommen und Fahrzeug sichergestellt
  • Zeugensuche: Gefährdete Autofahrer werden gebeten, sich unter 0541/327-2515 zu melden.

Verfolgungsfahrt endet in Sutthausen

Statt erlaubter 100 km/h fuhr er vorwerfbar 159 km/h. Als Polizisten der Autobahnpolizei den Mann kontrollieren wollten, versuchte er sich der Kontrolle zu entziehen. Die Verfolgungsfahrt führte schließlich bis in die Hermann-Ehlers-Straße nach Sutthausen, wo der Mann aus Ibbenbüren schließlich anhielt.

Keine Fahrerlaubnis und unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 32-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem stand er unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Eine Blutprobe wurde entnommen. Um weitere Gefahren zu verhindern, stellten die Beamten den Skoda sicher.


Zeugenaufruf

Die Polizei sucht gefährdete Autofahrer: Wer am Freitagabend auf der A30 oder im weiteren Verlauf durch den grauen Skoda gefährdet wurde, wird gebeten, sich beim Zentralen Verkehrsdienst der Polizei Osnabrück unter 0541/327-2515 zu melden.


 

Quelle: Polizeiinspektion Osnabrück
Bildquelle: Polizeiinspektion Osnabrück


Polizei.news informiert | Riskante Fahrmanöver

Bei Dränglern Ruhe bewahren und Abstand schaffen

Aggressives Fahrverhalten kann andere unter Druck setzen. Entscheidend ist, sich nicht zu gefährlichen Reaktionen hinreißen zu lassen.

1. Nicht provozieren lassen

Vermeiden Sie Gesten, absichtliches Ausbremsen oder ein Blockieren der Fahrbahn. Konzentrieren Sie sich auf eine sichere und vorhersehbare Fahrweise.

2. Überholen sicher beenden

Lassen Sie sich weder zum Beschleunigen über das Tempolimit noch zu einem überstürzten Spurwechsel drängen. Wechseln Sie nach rechts, sobald dies mit ausreichend Abstand sicher möglich ist.

3. Beobachtungen festhalten

Für eine spätere Meldung sind Ort, Uhrzeit, Fahrtrichtung, Kennzeichen und eine genaue Beschreibung des Verhaltens hilfreich. Dokumentieren Sie diese Angaben erst, wenn Sie sicher angehalten haben.

Gut zu wissen: Das Kennzeichen allein beschreibt noch nicht den gesamten Vorfall. Auch Angaben zum Fahrer und zu möglichen Zeugen können wichtig sein.

Praktischer Tipp: Bitten Sie Mitfahrende, sich wichtige Einzelheiten zu merken, damit Sie selbst aufmerksam weiterfahren können.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion