(Oberösterreich, Oberösterreich). Mit verstärkter Präsenz im öffentliche Raum – vor allem im oberösterreichischen Zentralraum – bereitete sich die Polizei auf mögliche Ausschreitungen in der Halloween-Nacht vor.
Diese blieben weitgehend aus. Durch sichtbare Präsenz in den Innenstädten, gezielte Kontrollen von uniformierten wie auch zivilen Beamten und konsequentes Einschreiten konnten größere Zwischenfälle verhindert werden.
Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Bilanz: Mögliche Ausschreitungen in der Halloween-Nacht blieben in Oberösterreich weitgehend aus.
- Polizeipräsenz: Uniformierte und zivile Kräfte führten gezielte Kontrollen durch und zeigten verstärkt Präsenz.
- Einsatz in Steyr: Gegen 21 Uhr versammelten sich rund 200 Jugendliche. Teilweise wurden pyrotechnische Gegenstände in Richtung einschreitender Polizisten geworfen.
- Verlauf in Steyr: Niemand wurde verletzt. Bis Mitternacht hatte sich die Ansammlung vollständig aufgelöst.
- Kontrollen landesweit: Mehr als 200 Personen wurden kontrolliert.
- Sicherstellungen landesweit: Über 100 pyrotechnische Gegenstände wurden sichergestellt.
Ein größerer Polizeieinsatz ereignete sich in Steyr. Dort versammelten sich gegen 21 Uhr rund 200 Jugendliche, die teilweise mit pyrotechnischen Gegenständen hantierten und diese auch in Richtung der einschreitenden Polizeibeamten warfen. Durch konsequentes Einschreiten hielten die Steyrer Polizisten die Situation unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Bis Mitternacht löste sich die Ansammlung vollständig auf.
Insgesamt wurden in Oberösterreich während der Halloween-Nacht mehr als 200 Personen kontrolliert und über 100 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.
Die Landespolizeidirektion Oberösterreich zieht damit eine positive Bilanz.
Landespolizeidirektor Andreas Pilsl bedankte sich bei den Einsatzkräften: „Mein Dank gilt allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, die in der vergangenen Nacht für Sicherheit in Oberösterreich gesorgt haben. Dazu gehören alle uniformierten wie zivilen Kräfte genauso wie jene die in den vergangenen Tagen für die Vorbereitung dieses Einsatzes verantwortlich waren. Auch die Beobachtung der Sozialen Medien spielte heuer wieder eine große Rolle. Mit unseren Cybercrime-Experten im Kriminalassistenzdienst in den Regionen wie auch im Landeskriminalamt sind wir hier hervorragend aufgestellt.“
Quelle: LPD Oberösterreich
Bildquelle: Symbolbild © Oscarhill/iStock.com
Polizei.news informiert | Pyrotechnik sicher einordnen
Feuerwerk ist kein Spielzeug – auch nicht nach einer Feier
Pyrotechnische Gegenstände unterliegen in Österreich unterschiedlichen Alters- und Verwendungsregeln. Besonders gefährlich sind unbekannte Produkte und Feuerwerkskörper, die nicht richtig funktioniert haben.
1. Altersgrenze und Kategorie beachten
Für Feuerwerkskörper der Kategorie F1 gilt ein Mindestalter von zwölf Jahren, für F2 von 16 Jahren. Die Altersfreigabe ersetzt weder die Gebrauchsanweisung noch die Beachtung allgemeiner Verbote.
2. Im Ortsgebiet gelten zusätzliche Grenzen
Die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ist im Ortsgebiet grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich. Auch ein legal erworbenes Produkt darf daher nicht überall gezündet werden.
3. Blindgänger nicht erneut anzünden
Versager dürfen niemals ein zweites Mal angezündet werden. Nicht oder nur teilweise abgebrannte Feuerwerkskörper gehören nicht in den Restmüll. Unbekannte Reste sollten nicht aufgehoben oder ausprobiert werden.
Gut zu wissen: Illegal angebotene Pyrotechnik kann häufiger Fehlfunktionen aufweisen. Mögliche Folgen sind schwere Verletzungen an Händen, Augen und Gehör.
Praktischer Tipp: Sprechen Sie mit Kindern und Jugendlichen auch über die Zeit nach einer Feier: Zurückgebliebene Böller sind keine geeigneten Fundstücke zum Spielen.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion