Vermummte werfen Brandsatz in Schankraum

(Berlin-Neukölln, Berlin). Gestern Abend alarmierte der Betreiber einer Kneipe in Neukölln die Polizei, nachdem ein Brandsatz in diese geworfen worden sein soll.

Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll gegen 19:40 Uhr die Tür der Kneipe in der Juliusstraße durch eine vermummte Person geöffnet und durch eine zweite Person ein Brandsatz in den Schankraum geworfen worden sein.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Kneipe in der Juliusstraße in Berlin-Neukölln
  • Zeitpunkt: Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 19:40 Uhr
  • Vorfall: Eine vermummte Person soll die Tür geöffnet haben, während eine zweite Person einen Brandsatz in den Schankraum warf.
  • Gefährdung: Der Brandsatz schlug laut bisherigen Erkenntnissen neben vier Personen am Tresen ein, zündete jedoch nicht.
  • Verletzte: Niemand wurde verletzt.
  • Weiterer Vorfall: Nach Angaben des Betreibers war etwa eine halbe Stunde zuvor bereits ein pyrotechnisches Erzeugnis in die Kneipe geworfen worden.
  • Ermittlungen: Die Vermummten flüchteten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Dieser sei neben vier am Tresen befindlichen Personen eingeschlagen, habe aber nicht umgesetzt.

Es wurde niemand verletzt. Die Vermummten flüchteten.

Der Betreiber teilte mit, dass ungefähr dreißig Minuten zuvor ein pyrotechnisches Erzeugnis in die Kneipe geworfen wurde.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

 

Quelle: Polizei Berlin
Bildquelle: Symbolbild KI-generiert


Polizei.news informiert | Verhalten bei gefährlichen Angriffen

Abstand gewinnen, Hilfe holen und Beobachtungen weitergeben

Bei einem gefährlichen Angriff hat der Schutz von Menschen Vorrang. Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, und verständigen Sie die Polizei, sobald dies sicher möglich ist.

1. Direkte Konfrontationen vermeiden

Entfernen Sie sich möglichst früh aus dem Gefahrenbereich und suchen Sie einen sicheren Ort auf. Verfolgen Sie flüchtende Angreifer nicht und gehen Sie keine körperliche Auseinandersetzung ein.

2. Den Notruf präzise informieren

Wählen Sie bei einem Angriff die 110. Nennen Sie die genaue Adresse, schildern Sie das Geschehen und teilen Sie mit, ob Menschen verletzt oder gefährdet sind. Bei Feuer oder einem medizinischen Notfall wählen Sie 112. Warten Sie auf Rückfragen.

3. Als Zeuge wichtige Details merken

Achten Sie aus sicherer Entfernung auf Kleidung, besondere Merkmale und Fluchtrichtung. Geben Sie Ihre Beobachtungen an die Polizei weiter und kennzeichnen Sie Unsicherheiten ausdrücklich.

Gut zu wissen: Auch ohne direktes Eingreifen können Sie helfen: Ein schneller Notruf und eine genaue Zeugenaussage unterstützen die Einsatzkräfte und Ermittlungen.

Praktischer Tipp: Bitten Sie einzelne Umstehende gezielt um Unterstützung, etwa beim Notruf oder bei der sicheren Betreuung Hilfsbedürftiger.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion