Zwei Autos kollidieren – Drohnen suchen nach möglichem Unfallbeteiligten

(Aurich, Niedersachsen). Auf der Esenser Straße ereignete sich am frühen Sonntagmorgen ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen.

Infolge der durch die Kollision verursachten Beschädigungen traten Betriebsstoffe aus den Autos sowohl in die Umgebung als auch auf die Fahrbahn der Bundesstraße 210 aus, weshalb zunächst die Feuerwehr Plaggenburg hinzugerufen worden ist.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Esenser Straße/B210 in Aurich, Höhe Einmündung Spekendorfer Straße
  • Zeitpunkt: Früher Sonntagmorgen
  • Unfall: Kollision zweier Fahrzeuge mit Austritt von Betriebsstoffen
  • Suche: Feuerwehrleute suchten zu Fuß und mit zwei Drohnen nach einem möglichen weiteren Unfallbeteiligten.
  • Ergebnis: Die Suche wurde nach gut einer Stunde ergebnislos eingestellt.
  • Verkehr: Beide Fahrzeuge mussten geborgen werden; die B210 war rund zwei Stunden voll gesperrt.

Feuerwehr sucht zu Fuß und mit zwei Drohnen

Weil nicht auszuschließen war, dass sich noch ein Unfallbeteiligter in der näheren Umgebung aufhalten könnte, forderte die Polizei zusätzliche Unterstützung durch die Drohnengruppe der Stadtfeuerwehr Aurich an.

Während die Einsatzkräfte nach entsprechender Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle sowie der Sicherstellung des Brandschutzes mit Bindemittel vorgingen, um die ausgetretenen Flüssigkeiten abzustreuen und anschließend aufzunehmen, suchten weitere Feuerwehrleute fußläufig sowie mit Hilfe zweier Drohnen den Nahbereich ab.

Die Maßnahmen wurden nach gut einer Stunde ergebnislos eingestellt.


Feuerwehrleute streuten die ausgetretenen Betriebsstoffe ab. Foto: Heiko Meyer (Feuerwehr Plaggenburg)

Die Drohneneinheit führte die Suchmaßnahmen aus der Luft durch. Foto: Heiko Meyer (Feuerwehr Plaggenburg)

Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrtüchtig. Foto: Heiko Meyer (Feuerwehr Plaggenburg)

B210 für rund zwei Stunden voll gesperrt

Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und mussten mit Abschleppwagen geborgen werden. Die B210 ist während des Einsatzes auf Höhe der Einmündung Spekendorfer Straße für rund zwei Stunden voll gesperrt gewesen.

 

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich
Bildquelle: Heiko Meyer (Feuerwehr Plaggenburg)


Polizei.news informiert | Sicherheit an Unfallstellen

Unfallstelle absichern: Sichtbarkeit und Abstand zählen

Nach einer Kollision besteht die Gefahr weiterer Unfälle durch den nachfolgenden Verkehr. Eine frühzeitige Warnung und der Schutz der Helfenden sind deshalb besonders wichtig.

1. Warnblinker einschalten

Machen Sie den nachfolgenden Verkehr auf die Gefahr aufmerksam. Achten Sie vor dem Aussteigen auf vorbeifahrende Fahrzeuge und ziehen Sie eine Warnweste an.

2. Warndreieck mit genügend Abstand aufstellen

Auf Landstraßen empfiehlt der ADAC etwa 100 Meter Abstand zur Gefahrenstelle. Berücksichtigen Sie dabei Kurven, Kuppen und die Sichtverhältnisse und gefährden Sie sich beim Aufstellen nicht selbst.

3. Hilfe organisieren

Setzen Sie bei Verletzten oder einer akuten Gefahrenlage den Notruf ab. Sind mehrere Helfende vor Ort, können die Absicherung und die Alarmierung parallel erfolgen.

Gut zu wissen: Auch eine automatisch aktivierte Warnblinkanlage ersetzt das Absichern mit einem Warndreieck nicht.

Praktischer Tipp: Bewahren Sie Warnwesten griffbereit im Fahrzeuginnenraum auf, damit Sie diese bereits vor dem Aussteigen anlegen können.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion