(Dresden, Sachsen). Unbekannte haben eine Frau (61) um ihr Erspartes betrogen.
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Das Wichtigste auf einen Blick
- Ort: Dresden-Striesen
- Bekannt geworden: 2. November 2026
- Geschädigte: 61-jährige Frau
- Erster Kontakt: E-Mail angeblicher Mitarbeiter der Rentenversicherung mit Abfrage persönlicher Daten
- Weitere Täuschung: Angeblicher Bankmitarbeiter behauptete eine verdächtige Überweisung und forderte die Frau auf, ihre Banking-App zu löschen.
- Schaden: Etwa 24.000 Euro vom Konto abgebucht; die Frau wandte sich an die Polizei.
Die Täter schreiben der Dresdnerin zunächst eine E-Mail, in der sie sich als Mitarbeiter der Rentenversicherung ausgaben und persönliche Daten von ihr abfragten. Später meldete sich ein Anrufer bei ihr und gab sich als Mitarbeiter ihrer Bank aus. Auch er fragte Daten ab und behauptete, dass es eine verdächtige Überweisung von ihrem Konto gegeben hätte. Dann forderte er sie auf, ihre App für das Online-Banking zu löschen und sich erst einen Tag später wieder anzumelden. Die Frau handelte wie angewiesen und stellte im Anschluss fest, dass etwa 24.000 Euro von ihrem Konto abgebucht worden waren. Sie wandte sich an die Polizei.
Quelle: Polizeidirektion Dresden
Bildquelle: Symbolbild © fizkes/Depositphotos.com
Polizei.news informiert | Phishing und falsche Bankmitarbeiter
Verdächtige Kontobewegung? Bank selbst kontaktieren
Betrüger nutzen den Namen vertrauter Institutionen, um persönliche Daten abzugreifen und weitere Kontakte glaubwürdig erscheinen zu lassen. Prüfen Sie unerwartete Aufforderungen über einen unabhängig gewählten Kontaktweg.
1. Datenabfragen per E-Mail hinterfragen
Die Deutsche Rentenversicherung warnt vor gefälschten E-Mails, die ihr Erscheinungsbild nachahmen. Sie fordert nicht per E-Mail dazu auf, über enthaltene Links oder Buttons persönliche Daten, Kontoverbindungen oder Passwörter einzugeben.
2. Gespräch beenden und selbst zurückrufen
Beenden Sie zweifelhafte Anrufe und kontaktieren Sie Ihre Bank über eine Ihnen bekannte offizielle Telefonnummer. Geben Sie keine PIN oder TAN weiter und bestätigen Sie keine Aufträge in einer TAN-App allein aufgrund einer telefonischen Aufforderung.
3. Nach Datenweitergabe sofort handeln
Wenn Sie bereits Zugangsdaten preisgegeben haben, lassen Sie den Zugang zum Online-Banking unverzüglich sperren und stimmen Sie weitere Maßnahmen mit Ihrer Bank ab. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Nutzen Sie nach einer Entsperrung neue Passwörter und PINs.
Gut zu wissen: Auch eine vertraute Telefonnummer auf dem Display beweist die Identität des Anrufers nicht. Die angezeigte Rufnummer kann technisch manipuliert werden.
Praktischer Tipp: Speichern Sie die offizielle Telefonnummer Ihrer Bank vorsorglich aus Ihren Bankunterlagen. Verwenden Sie bei einem verdächtigen Anruf diesen gespeicherten Kontakt für die Rückfrage.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion