Toter ohne Kopf und Gliedmassen: Polizei zeigt Beweise bei „Aktenzeichen XY“ (Fotos & Video)

Glücksburg (Schleswig-Holstein). Im Fall des Torsofundes in Glücksburg setzen die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Flensburg auf die Mithilfe der Öffentlichkeit. Am Mittwoch, 4. November 2026, wird der Fall um 20:15 Uhr in „Aktenzeichen XY“ vorgestellt.

Die bisherigen polizeilichen und rechtsmedizinischen Ermittlungen haben weder zur Identifizierung des Opfers noch zu konkreten Hinweisen auf die Täterschaft geführt. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen, hat die Staatsanwaltschaft 5.000 Euro Belohnung ausgelobt.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ermittlungsstand: Das Opfer ist bislang nicht identifiziert. Konkrete Hinweise auf die Täterschaft fehlen.
  • Fernsehsendung: Der Fall wird am 4. November 2026 um 20:15 Uhr bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Ein etwa sechsminütiges Polizeivideo zeigt Ermittlungsergebnisse und am Fundort gesicherte Gegenstände.
  • Belohnung: 5.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen.

Polizei veröffentlicht Film mit Ermittlungsergebnissen

Nach intensiven Ermittlungen beschreiten die Mordkommission Flensburg und die Staatsanwaltschaft Flensburg einen ungewöhnlichen Weg der Öffentlichkeitsarbeit: In einem etwa sechsminütigen Filmbeitrag teilen sie detaillierte Informationen zu einzelnen Ermittlungsergebnissen.




Die Ermittler hoffen, dadurch weitere Ermittlungsansätze zu erhalten und die Tat aufklären zu können.

In dem Video werden unter anderem Gegenstände gezeigt, die am Fundort des Torsos gesichert wurden. Außerdem enthält der Beitrag weitere Informationen zum Opfer und beschreibt nochmals die Auffindesituation sowie den Auffindeort.



„Aktenzeichen XY“ soll weitere Hinweise bringen

Am 4. November 2026 um 20:15 Uhr wird der Torsofund außerdem in der Sendung „Aktenzeichen XY“ vorgestellt. Dadurch erhoffen sich die Ermittler eine noch größere Reichweite der bisherigen Ermittlungsergebnisse.

Ergänzend stellt die Polizei auf ihrer Internetseite eine interaktive Karte zum Torsofund zur Verfügung.



Wer kann Hinweise zum Torsofund geben?

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0461 484 5555 zu melden.

Über das Hinweisportal sh.hinweisportal.de können außerdem Hinweise sowie Bild- und Videodateien direkt an die Polizei übermittelt werden. Dies ist auch anonym möglich.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen, hat die Staatsanwaltschaft Flensburg eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt.

Jeder Hinweis kann für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein.










 

Quelle: Landespolizei Schleswig-Holstein
Bildquelle: Landespolizei Schleswig-Holstein


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Beobachtungen möglichst genau festhalten

Wer der Polizei eine Beobachtung mitteilen möchte, kann mit einer klaren Beschreibung helfen. Entscheidend ist, eigene Wahrnehmungen und Vermutungen auseinanderzuhalten.

Ort und Zeit notieren

Halten Sie fest, wann und wo Sie etwas beobachtet haben. Wenn Sie sich bei einem Datum oder einer Uhrzeit unsicher sind, geben Sie diese Unsicherheit ausdrücklich an.

Originaldateien aufbewahren

Bewahren Sie möglicherweise relevante Fotos und Videos im Original auf. Beschreiben Sie bei der Übermittlung, wann und unter welchen Umständen die Aufnahmen entstanden sind.

Hinweise direkt weitergeben

Übermitteln Sie Beobachtungen an die zuständige Polizei. Veröffentlichen Sie keine eigenen Verdächtigungen oder personenbezogenen Angaben in sozialen Netzwerken.

Praktischer Tipp: Schreiben Sie Ihre Erinnerung zunächst in eigenen Worten auf. Kennzeichnen Sie ergänzende Informationen, die Sie erst später aus Medien oder von anderen Personen erfahren haben.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion