(Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern). Am Montagabend gegen 22.15 Uhr kam es in der Max-Planck-Straße in Schwerin zu einem Raub, bei dem ein 63- jähriger Mann verletzt wurde.
Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ort: Max-Planck-Straße im Schweriner Stadtteil Mueßer Holz
- Zeitpunkt: Montagabend, gegen 22.15 Uhr
- Geschädigter: 63-jähriger Mann mit Verletzungen an Oberkörper und Gesicht; ärztliche Behandlung in der Heliosklinik
- Tatablauf: Nach Angaben des Geschädigten von drei Personen zu Boden gerissen und anschließend getreten und geschlagen
- Beute: Laut Geschädigtem ein Etui mit Zigaretten
- Fluchtrichtung: Keplerplatz
- Zeugensuche: Polizei bittet um Hinweise zum Geschehen und zu den Tatverdächtigen.
Der deutsche Geschädigte war nach eigenen Angaben fußläufig im Stadtteil Mueßer Holz unterwegs, als ihn drei unbekannte Tatverdächtige zu Boden gerissen haben sollen. Am Boden liegend sei auf das Opfer eingetreten und einschlagen worden. Die Täter entwendeten laut Aussage des Geschädigten ein Etui mit Zigaretten und entfernten sich anschließend in Richtung Keplerplatz.
Der Anzeigenerstatter erlitt diverse Verletzungen im Bereich des Oberkörpers und des Gesichts. Er musste im Anschluss in der Heliosklinik ärztlich behandelt werden.
Die Tatverdächtigen konnte er als männliche Jugendliche mit dunkler Kleidung beschreiben. Einer von ihnen hätte eine Sturmhaube aufgehabt, die anderen beiden hatten laut seinen Angaben dunkle Haare und unterhielten sich untereinander auf arabisch.
Zeugenaufruf
Zeugen die Angaben zum Sachverhalt oder zu möglichen Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Schwerin unter der Telefonnummer 0385/5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Bildquelle: Symbolbild © Vallabh Soni/Shutterstock.com
Polizei.news informiert | Hilfe nach einem Raub
Raub beobachtet: Hilfe organisieren und als Zeuge unterstützen
Bei einem gewaltsamen Übergriff können ein schneller Notruf und aufmerksame Zeugen entscheidend helfen. Dabei sollte sich niemand selbst in Gefahr bringen.
1. Aus sicherer Entfernung Hilfe rufen
Verständigen Sie bei einem laufenden Übergriff die Polizei über 110. Nennen Sie den genauen Ort und schildern Sie, was Sie beobachten. Halten Sie Abstand zu gewaltbereiten Personen und vermeiden Sie eine körperliche Konfrontation.
2. Beobachtungen weitergeben
Merken Sie sich aus sicherer Entfernung Personenmerkmale, Kleidung und Fluchtrichtung. Stellen Sie sich der Polizei als Zeuge zur Verfügung und trennen Sie eigene Beobachtungen von Vermutungen.
3. Betroffene unterstützen
Bieten Sie dem Opfer Hilfe an, sobald dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Bleiben Sie nach Möglichkeit als Ansprechperson vor Ort und unterstützen Sie den Kontakt zur Polizei.
Gut zu wissen: Nach unmittelbarem Körperkontakt mit einem Täter können sich Spuren an der Kleidung befinden. Betroffene sollten diese vor der polizeilichen Spurensicherung möglichst nicht waschen oder entsorgen.
Praktischer Tipp: Notieren Sie Ihre Beobachtungen zeitnah an einem sicheren Ort. Auch scheinbar nebensächliche Details können bei der späteren Zeugenaussage hilfreich sein.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion