Detmold (Nordrhein-Westfalen). In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist in der Quellenstraße die Fahrkabine eines Lkw in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Kabine bereits in Vollbrand.
Die Flammen hatten zudem auf eine nebenstehende Hecke übergegriffen. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.
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Das Wichtigste auf einen Blick
Alarmierung: Um 01:33 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Quellenstraße gerufen.
Brand: Die Fahrkabine eines Lkw stand in Vollbrand. Auch eine nebenstehende Hecke brannte.
Löscharbeiten: Zwei Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer. Bei den Nachlöscharbeiten kam Schaum zum Einsatz.
Ermittlungen: Nach rund einer Stunde übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.
Schaum gegen verbliebene Glutnester eingesetzt
Das hauptamtliche Personal, die Einheit Pivitsheide und der Rettungsdienst wurden um 01:33 Uhr zu dem brennenden Lkw alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte stellten den Vollbrand der Fahrkabine und die Ausbreitung auf die benachbarte Hecke fest.
Nachdem die beiden Atemschutztrupps das Feuer unter Kontrolle gebracht hatten, setzte die Feuerwehr bei den anschließenden Nachlöscharbeiten Schaum ein. Damit sollten verbliebene Glutnester besser erreicht und vollständig abgelöscht werden.
Nach rund einer Stunde waren die Maßnahmen der Feuerwehr beendet. Die Polizei übernahm die Einsatzstelle und hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Quelle: Feuerwehr Detmold
Bildquelle: Feuerwehr Detmold – Andreas Weniger
Polizei.news erklärt | Brandbekämpfung
Warum die Feuerwehr dem Löschwasser Schaummittel beimischt
Wasser kann brennendes Material abkühlen. Es erreicht jedoch nicht jedes Glutnest gleich gut. Dafür spielen unter anderem die Eigenschaften des Materials und die Oberflächenspannung des Wassers eine Rolle.
Wasser dringt nicht überall leicht ein
Durch seine hohe Oberflächenspannung dringt Wasser in manche feste, poröse Materialien nur schlecht ein. Glut kann dadurch im Inneren bestehen bleiben, obwohl die Oberfläche bereits nass ist.
Zusätze können die Benetzung verbessern
Geeignete Netzmittel senken die Oberflächenspannung. Das Löschwasser kann das Material dadurch besser benetzen und leichter eindringen. Solches Netzwasser wird über entsprechende Zumischeinrichtungen hergestellt.
Löschschaum enthält zusätzlich Luft
Löschschaum besteht aus Wasser, Schaummittel und Luft. Netzwasser und fertig erzeugter Löschschaum sind deshalb unterschiedliche Formen des Löschmitteleinsatzes.
Zum Einsatz in Detmold: Die Feuerwehr berichtet vom Einsatz von Schaum bei den Nachlöscharbeiten. Welches Schaummittel und welche Zumischung verwendet wurden, wird nicht genannt.