Kollision mit Hirsch löst Unfallserie aus – drei Verletzte nach zweitem Zusammenstoß

Pettnau (Tirol). Nach einem Wildunfall auf der B171 ist am Mittwochabend, 4. November 2026, ein weiteres Auto gegen den Unfallwagen geprallt. Dabei wurden das Fahrzeug und mehrere daneben befindliche Personen in den Straßengraben geschleudert. Drei Personen wurden verletzt.

Ein 21-jähriger Österreicher war gegen 21:30 Uhr mit seinem Pkw im Gemeindegebiet von Pettnau in westlicher Richtung unterwegs. Im Fahrzeug saß ein 27-jähriger Österreicher als Beifahrer. Während der Fahrt kam es zu einer Kollision mit einem Hirsch, der anschließend davonlief.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort und Zeit: B171 im Gemeindegebiet von Pettnau, 4. November 2026, gegen 21:30 Uhr.
  • Erste Kollision: Der Pkw eines 21-Jährigen stieß mit einem Hirsch zusammen.
  • Zweiter Unfall: Ein 70-jähriger Schweizer erkannte den auf der Fahrbahn stehenden Unfallwagen nicht rechtzeitig und kollidierte mit ihm.
  • Verletzte: Der 21-Jährige und zwei zur Absicherung hinzugekommene Bekannte wurden ins Krankenhaus Hall in Tirol gebracht.
  • Wildtier: Der Hirsch wurde später etwa 80 Meter entfernt auf der Fahrbahn gefunden und musste von einem Jäger erlegt werden.

Bekannte kommen zur Absicherung hinzu

Nach der Kollision mit dem Hirsch kamen zwei Bekannte des 21-Jährigen mit einem weiteren Pkw hinzu, um die Unfallstelle abzusichern.

Ein 70-jähriger Schweizer fuhr mit seinem Pkw in östliche Richtung. Er nahm den in der Mitte der Fahrbahn stehenden verunfallten Wagen nicht rechtzeitig wahr und kollidierte mit diesem.

Menschen und Fahrzeug in Straßengraben geschleudert

Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der Pkw als auch die beiden Österreicher und deren Bekannte, die sich in der Nähe des Fahrzeugs befanden, in den Straßengraben geschleudert.

Der 21-Jährige und seine beiden Bekannten erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Rettungswagen brachten sie ins Krankenhaus Hall in Tirol.

Der Hirsch wurde etwa 80 Meter von der Unfallstelle entfernt auf der Fahrbahn liegend aufgefunden. Er musste von einem Jäger erlöst werden.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Tirol
Bildquelle: Symbolbild KI-generiert


Polizei.news informiert | Unfallstelle absichern
Nach dem ersten Unfall droht ein weiterer Zusammenstoß

Ein liegen gebliebenes Fahrzeug bleibt für den übrigen Verkehr ein Hindernis. Besonders bei Dunkelheit gehört die frühzeitige Warnung anderer Verkehrsteilnehmender deshalb zur Absicherung.

Warnblinkanlage sofort einschalten

Die Warnblinkanlage macht nachfolgende Verkehrsteilnehmende auf die Gefahr aufmerksam. Auch wer an einer Unfallstelle helfen will, sollte bereits bei der Annäherung warnen und in angemessener Entfernung anhalten.

Warnweste und sicheren Weg nutzen

Legen Sie die Warnweste vor dem Absichern an. Nutzen Sie für den Weg mit dem Warndreieck möglichst einen Bereich außerhalb der Fahrbahn, etwa hinter einer vorhandenen Leitplanke.

Warndreieck mit ausreichendem Abstand aufstellen

Das Warndreieck gehört nicht unmittelbar neben das Unfallauto. Es soll den herannahenden Verkehr rechtzeitig vor dem Hindernis warnen. Der notwendige Abstand richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen und der Verkehrsgeschwindigkeit.

Praktischer Tipp: Bewahren Sie Warnwesten im Fahrzeuginnenraum griffbereit auf, damit Sie diese nicht erst nach dem Aussteigen im Kofferraum suchen müssen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion