Mädchen (15 und 17) fliehen vor Mann mit Holzlatte – er droht ihnen mit dem Tod

Wien-Neubau (Wien). Ein alkoholisierter 35-Jähriger soll am Donnerstagabend, 5. November 2026, im Sophienpark versucht haben, zwei Mädchen mit einer Holzlatte zu schlagen. Als die Jugendlichen flüchteten, soll er ihnen die Latte nachgeworfen und gedroht haben, sie umzubringen.

Die 15- und 17-Jährigen kannten den Mann nach eigenen Angaben nicht. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen fest. Ein Alkovortest ergab 1,6 Promille.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vorfall: Donnerstag, 5. November 2026, gegen 21:15 Uhr im Sophienpark in Wien-Neubau.
  • Tatvorwurf: Ein 35-Jähriger soll zwei Mädchen mit einer Holzlatte attackiert, ihnen diese nachgeworfen und mit dem Tod gedroht haben.
  • Betroffene: Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren.
  • Festnahme: Der Mann verhielt sich bei der Anhaltung zunehmend aggressiv und wurde unter Anwendung von Körperkraft festgenommen.
  • Alkohol: Ein Alkovortest ergab 1,6 Promille. Der Beschuldigte befand sich laut Mitteilung weiterhin in polizeilichem Gewahrsam.

Mädchen berichten von Angriff ohne vorherigen Streit

Der 35-jährige Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina soll gegen 21:15 Uhr versucht haben, die beiden Mädchen mit einer Holzlatte zu schlagen.

Als die Jugendlichen die Flucht ergriffen, soll er ihnen die Holzlatte nachgeworfen und dabei gedroht haben, sie umzubringen.

Nach Angaben der beiden Mädchen bestand kein Bekanntschaftsverhältnis zu dem Tatverdächtigen. Auch soll es zuvor weder eine Auseinandersetzung noch eine sonstige Konfrontation gegeben haben.

Tatverdächtiger bei Anhaltung zunehmend aggressiv

Bei der Anhaltung durch Beamte der Bereitschaftseinheit Wien verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv. Polizisten der Polizeiinspektion Kandlgasse nahmen ihn schließlich mit Unterstützung der Bereitschaftseinheit unter Anwendung von Körperkraft fest.

Ein Alkovortest ergab eine Alkoholisierung von 1,6 Promille. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Wien befand sich der Tatverdächtige zum Zeitpunkt der Mitteilung noch in polizeilichem Gewahrsam.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Wien
Bildquelle: Landespolizeidirektion Wien


Polizei.news informiert | Zivilcourage
Bei einem Angriff helfen, ohne selbst zum Opfer zu werden

Zivilcourage bedeutet nicht, einen Angreifer körperlich überwältigen zu müssen. Auch das gezielte Organisieren von Unterstützung und genaue Beobachtungen können helfen.

Andere Personen direkt einbeziehen

Sprechen Sie Umstehende gezielt an und bitten Sie um konkrete Hilfe, etwa darum, die Polizei zu verständigen. Eine direkte Ansprache ist eindeutiger als ein allgemeiner Hilferuf.

Merkmale und Fluchtrichtung merken

Beobachten Sie aus sicherer Position, was geschieht. Aussehen, Kleidung, mitgeführte Gegenstände und die Richtung, in die sich ein Angreifer entfernt, können für die Ermittlungen wichtig sein.

Betroffene unterstützen

Kümmern Sie sich um die Betroffenen, soweit dies ohne eigene Gefährdung möglich ist. Stellen Sie sich anschließend der Polizei als Zeuge zur Verfügung.

Praktischer Tipp: Aufgaben klar verteilen: Eine Person organisiert polizeiliche Hilfe, eine andere bleibt bei den Betroffenen. Die eigene Sicherheit hat dabei Vorrang.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion