Nächtlicher Zusammenstoß mit Wildschwein – vorbeikommende Rettungskräfte helfen

St. Margarethen an der Raab (Steiermark). Ein Wildschwein hat in der Nacht auf Sonntag, 8. November 2026, einen Verkehrsunfall auf der B68 verursacht. Ein 69-jähriger Autofahrer und seine gleichaltrige Ehefrau erlitten leichte Verletzungen.

Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der Lenker den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Zufällig vorbeikommende Einsatzkräfte des Roten Kreuzes Feldbach versorgten das Ehepaar und brachten beide ins Krankenhaus.

Polizei.news | Österreich | Steiermark
Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: B68 im Bereich St. Margarethen an der Raab, Bezirk Weiz.
  • Zeit: Sonntag, 8. November 2026, gegen 00:15 Uhr.
  • Unfallhergang: Ein von rechts auf die Fahrbahn laufendes Wildschwein wurde trotz Vollbremsung vom Pkw erfasst.
  • Verletzte: Ein 69-jähriger Lenker und seine gleichaltrige Ehefrau wurden leicht verletzt ins LKH Oststeiermark nach Feldbach gebracht.
  • Folgen: Erheblicher Frontschaden am Auto; Abschleppung erforderlich. Die Feuerwehr war mit 13 Kräften im Einsatz.

Wildschwein läuft plötzlich von rechts auf die Straße

Der 69-Jährige aus dem Bezirk Südoststeiermark war gemeinsam mit seiner Ehefrau auf der B68 von Gleisdorf kommend in Richtung St. Margarethen an der Raab unterwegs.

Gegen 00:15 Uhr lief plötzlich von rechts ein Wildschwein auf die Fahrbahn. Der Mann leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte die Kollision jedoch nicht mehr verhindern.

Der Pkw wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Auch der Beifahrerairbag löste aus.

Rettungskräfte kommen zufällig am Unfallort vorbei

Beide Insassen erlitten leichte Verletzungen. Einsatzkräfte des Roten Kreuzes Feldbach, die zufällig am Unfallort vorbeikamen, übernahmen die Versorgung.

Anschließend brachten sie das Ehepaar in das LKH Oststeiermark nach Feldbach. Ein beim Lenker durchgeführter Alkovortest verlief negativ.

Das beschädigte Auto musste abgeschleppt werden. Der zuständige Jäger wurde verständigt. Die Feuerwehr St. Margarethen an der Raab unterstützte den Einsatz mit 13 Kräften.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Steiermark
Bildquelle: Symbolbild KI-generiert


Polizei.news informiert | Wild auf der Fahrbahn

Bremsen oder ausweichen? Entscheidend ist die Verkehrssituation

Ein reflexartiges Ausweichmanöver kann zum Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr oder einem Baum führen. Der ÖAMTC empfiehlt deshalb, stark abzubremsen und das Lenkrad festzuhalten. Ausweichen kommt nur infrage, wenn dadurch weder andere Menschen noch die eigene Sicherheit gefährdet werden.

Abblenden, hupen und mit weiteren Tieren rechnen

Taucht Wild in einiger Entfernung auf, sollte die Geschwindigkeit reduziert, das Fernlicht abgeblendet und gegebenenfalls mehrmals gehupt werden. Nach einem querenden Tier können weitere folgen. Deshalb erst wieder beschleunigen, wenn der Bereich überschaubar ist.

Auch ein davongelaufenes Tier muss gemeldet werden

Nach einem Zusammenstoß sicher anhalten, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anlegen und die Unfallstelle unter Beachtung der eigenen Sicherheit absichern. Verletzte versorgen und die Polizei verständigen – auch dann, wenn das angefahrene Tier weitergelaufen ist. So kann die zuständige Jägerschaft informiert werden.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion