Trio mit Fahrrad gestoppt – Polizei findet Drogen, Falschgeld und Einbruchswerkzeug
Polizei.news Redaktion Österreich Polizeinews Regionen Wien
Wien (Wien). Auffällige Nervosität hat am Samstagabend, 7. November 2026, zur Festnahme von drei mutmaßlichen Kellereinbrechern geführt. Eine Streife kontrollierte gegen 19:30 Uhr in der Märzstraße in Penzing zwei Männer und eine Frau, die ein Fahrrad mit sich schoben.
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten ein aufgebrochenes Vorhängeschloss und weiteres verdächtiges Material. Die Begleiterin beschuldigte die beiden Männer, das Fahrrad kurz zuvor aus einem Keller gestohlen zu haben. Dabei geriet sie selbst unter Tatverdacht.
Arbeitshandschuhe und aufgebrochenes Schloss fallen auf
Polizisten der Polizeiinspektion Albert-Schweitzer-Gasse bemerkten während ihres Streifendienstes, dass die drei Personen beim Erblicken der Beamten auffällig nervös reagierten.
Bei der anschließenden Personenkontrolle fiel den Einsatzkräften auf, dass die beiden Männer Arbeitshandschuhe trugen, die nicht zu ihrer übrigen Kleidung passten. Zudem führten sie ein aufgebrochenes Vorhängeschloss mit sich.
Bei den Männern handelt es sich um einen 34- und einen 45-Jährigen mit slowakischer beziehungsweise ungarischer Staatsangehörigkeit. Eine Zuordnung der Staatsangehörigkeiten zum jeweiligen Alter geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Im weiteren Verlauf stellten die Polizisten neben dem Fahrrad diverses mutmaßliches Einbruchswerkzeug, mehrere Schlüsselbünde, Cannabis und Crystal Meth sowie eine gefälschte 200-Euro-Banknote sicher.
Begleiterin belastet Männer – und gerät selbst unter Verdacht
Während der Kontrolle erklärte die 32-jährige ungarische Begleiterin, die beiden Männer hätten das Fahrrad kurz zuvor aus einem Keller gestohlen.
Aus ihren Angaben ergab sich allerdings auch der Verdacht, dass sie selbst an der Tat beteiligt gewesen sein könnte. Sie soll möglicherweise während des Einbruchs „Schmiere“ gestanden haben.
Die Polizisten nahmen alle drei Tatverdächtigen fest. Die weiteren Ermittlungen laufen. Dabei wird insbesondere geprüft, ob ihnen weitere Straftaten zugeordnet werden können.
Quelle: Landespolizeidirektion Wien
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