Schweizer Armee: Weniger F-35A-Kampfjets – Bundesrat passt Beschaffung dem Budget an

An seiner Sitzung vom 12. Dezember hat der Bundesrat das weitere Vorgehen beim Kauf des F-35A bestimmt.

An seiner Sitzung vom 12. Dezember hat der Bundesrat das weitere Vorgehen beim Kauf des F-35A bestimmt.

Er beauftragt das VBS die maximal mögliche Anzahl Flugzeuge des Typs F-35A innerhalb des von der Stimmbevölkerung beschlossenen Finanzrahmens von 6 Milliarden Franken zu beschaffen. Aufgrund der absehbaren Mehrkosten ist es aus finanzpolitischer Sicht nicht möglich, die ursprünglich vorgesehene Anzahl von 36 F-35A zu halten. Durch den Entscheid des Bundesrates benötigt es keinen Zusatzkredit und es wird dem Volkswillen entsprochen.

Die im Sommer mit den USA geführten Gespräche hatten gezeigt, dass die Schweiz den vertraglich vereinbarten Festpreis für das Kampfflugzeug Ftschieden, die Armeeausgaben bis 2032 auf 1 Prozent des BIP zu erhöhen. Da die Sicherheitslage weiterhin angespannt ist, hat der Bundesrat in einer Klausur und an mehreren Sitzungen vom prioritär notwendigen Handlungsbedarf zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz Kenntnis genommen.

Der Bundesrat hat das VBS deshalb beauftragt, ihm bis Ende Januar 2026 Eckwerte für das weitere Vorgehen zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz zu unterbreiten und eine interne Priorisierung der Bedürfnisse für die Jahre 2026/2027 vorzulegen.

Wenn diese Fragen geklärt sind, will der Bundesrat über die allfällige Beschaffung der weiteren F-35A zur Erreichung der vorgesehen Anzahl von 36 Kampflugzeugen befinden.

 

Quelle: Bundesrat
Bildquelle: Symbolbild © Maciej Kopaniecki/Shutterstock.com

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