Emmen LU/Wengen BE: Kunstflugstaffel startet zu Lauberhorn-Auftritt vom Militärflugplatz
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Am Samstag, 17. Januar 2026, ist es im Raum Emmen zu deutlich erhöhtem Flugbetrieb gekommen.
Grund dafür war der Einsatz der Patrouille Suisse, welche den Militärflugplatz Emmen als Basis für ihre Flugvorführung an den Lauberhornrennen in Wengen nutzte.
Einsatz der Patrouille Suisse ab Militärflugplatz Emmen
Die Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe startete und landete in einem klar definierten Zeitfenster am Vormittag und sorgte damit für vermehrte Flugbewegungen, die im Vorfeld von den zuständigen Stellen angekündigt worden waren.
Gemäss den veröffentlichten Informationen waren für Samstag Starts und Landungen der Patrouille Suisse zwischen etwa 11.10 Uhr und 11.55 Uhr ab dem Militärflugplatz Emmen geplant. In dieser Zeitspanne absolvierte die Staffel ihre An- und Abflüge zur Flugshow im Berner Oberland.
Dabei wurde darauf hingewiesen, dass sich die exakten Zeiten je nach betrieblicher und meteorologischer Situation geringfügig verschieben können. Die Bevölkerung im Umfeld des Flugplatzes Emmen wurde im Vorfeld ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass mit einem erhöhten Geräuschpegel und mehr Flugbewegungen als üblich zu rechnen ist.
Zusammenhang mit den Lauberhornrennen in Wengen
Der Einsatz der Patrouille Suisse stand in direktem Zusammenhang mit dem Programm der internationalen FIS-Skiweltcuprennen am Lauberhorn in Wengen. Im offiziellen Rennprogramm war für den Samstag eine Flugshow der Patrouille Suisse am späten Vormittag vorgesehen, zeitlich unmittelbar vor der legendären Lauberhornabfahrt.
Die Darbietung der Kunstflugstaffel ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Rahmenprogramms und gilt als stark beachteter Höhepunkt für das Publikum vor Ort. Mit Formationsflügen, präzisen Manövern und Überflügen entlang der Rennstrecke wird die Veranstaltung visuell und akustisch eindrucksvoll ergänzt.
Stiller Überflug im Gedenken an Brandkatastrophe
Besonderes Gewicht erhielt der Auftritt der Patrouille Suisse in diesem Jahr durch das Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana.
Im Rahmen der Lauberhornrennen wurde ein stiller Überflug durchgeführt, der bewusst auf den üblichen Showcharakter verzichtete und als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit den Betroffenen angelegt war. Die symbolische Geste sollte die Verbundenheit der Schweiz mit den Angehörigen der Opfer und den verletzten Personen unterstreichen und den nationalen Charakter der Trauer und des Erinnerns sichtbar machen.
Dank an die Bevölkerung für Verständnis
Die zuständigen Behörden und die Luftwaffe dankten der Bevölkerung im Raum Emmen ausdrücklich für das Verständnis gegenüber den temporär erhöhten Immissionen.
Solche Informationsmeldungen sollen sicherstellen, dass die Anwohnenden frühzeitig über ausserordentliche Flugbetriebszeiten informiert sind und die Hintergründe kennen. Insbesondere im Zusammenhang mit bekannten Grossanlässen wie den Lauberhornrennen wird grosser Wert auf transparente Kommunikation gelegt, damit die kurzzeitigen zusätzlichen Belastungen für die Bevölkerung nachvollziehbar sind.
Quelle: Polizei.news-Redaktion
Bildquelle: Gemeinde Emmen