Rega: Ambulanzjet startet bei −5 Grad in Bangor zum Flug nach Mailand
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Früh am Morgen in Bangor (USA) bei -5 Grad Celsius – trotz schwieriger Bodenverhältnisse startete der Rega-Ambulanzjet sicher zur Piste.
Nach dem Enteisen setzte der Jet seinen Flug in Richtung Mailand fort.
Bei eisigen Temperaturen von minus 5 Grad Celsius wurde der Rega-Ambulanzjet in Bangor im US-Bundesstaat Maine für den Start vorbereitet.
Trotz der winterlichen Bedingungen und schwierigen Bodenverhältnisse konnte das Flugzeug nach dem Enteisen sicher zur Piste rollen und anschliessend den Weiterflug nach Mailand antreten.
Rega-Ambulanzjet: fliegende Intensivstation bei jedem Wetter
Die Rega betreibt drei Ambulanzjets des Typs Bombardier Challenger 650, die wie fliegende Intensivstationen ausgerüstet sind. An Bord können bis zu zwei Intensivpatientinnen oder -patienten gleichzeitig liegend betreut werden – mit Beatmung, Monitoring und Spezialgeräten wie Herz-Lungen-Maschine (ECMO), wie sie sonst nur in Zentrumsspitälern verfügbar sind.
Die Jets erreichen ohne Zwischenstopp Distanzen von bis zu rund 6.500–7.400 Kilometern und bringen verunfallte oder schwer erkrankte Menschen aus der ganzen Welt zurück in die Schweiz, auch aus Regionen mit winterlichen Bedingungen wie in Bangor (USA).
Damit solche Einsätze bei Schnee und Eis sicher durchgeführt werden können, gehören sorgfältige Enteisungsprozesse, spezielle Winterbriefings und ein darauf abgestimmtes Crew-Training zum Standard – erst wenn das Flugzeug nach dem Enteisen die vorgeschriebenen Checks erfüllt, rollt der Jet wie im geschilderten Einsatz zur Piste und hebt ab.
Quelle: Rega
Bildquelle: Rega