Rostock, Mecklenburg-Vorpommern: Mordopfer in Kiste entdeckt – Spur führt zu Täter

Nach dem Fund eines Leichnams am 28. Februar 2026 in einer auffälligen gelben Kiste in einem Waldstück in der Albert-Einstein-Straße bittet die Polizei erneut die Bevölkerung um Mithilfe.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Geschädigte bereits Mitte November 2025 infolge massiver stumpfer Gewalteinwirkung verstarb.

Inzwischen konnte der Mann durch eine daktyloskopische Untersuchung identifiziert werden. Es handelt sich um einen 44-jährigen polnischen Staatsbürger.

Weiterhin ungeklärt ist, wann genau der Leichnam zum Fundort verbracht wurde. Im Fokus der Ermittlungen steht daher insbesondere die auffällige gelbe Kiste bzw. Mörtelwanne.


Fundort des Leichnams

Diese war zuvor auf ein Gestell mit Rädern montiert worden, sodass sie im Zeitraum von November 2025 bis Ende Februar 2026 händisch oder mithilfe eines Fahrrads zum Fundort gebracht worden sein könnte.

Die Polizei sucht daher dringend Zeugen zu folgenden Fragestellungen:

  • Wer hat die gelbe Kiste im Bereich der Albert-Einstein-Straße gesehen?
  • Wer kann Angaben zur Herkunft oder zum Eigentümer der Kiste machen
  • Wer hat beobachtet, wann genau die Kiste am späteren Fundort abgestellt wurde?
  • Wer hat Personen gesehen, welche diese auf Rädern montierte gelbe Mörtelkiste genutzt haben?

Jede Beobachtung kann für die weiteren Ermittlungen entscheidend sein. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 entgegen.

Bereits am 2. März 2026 wurde nach intensiven Ermittlungen ein 39-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock erließ das Amtsgericht Rostock Haftbefehl gegen den deutschen Beschuldigten. Er ist weiterhin dringend tatverdächtig.

Es gilt die Unschuldsvermutung.


Zeugenaufruf

Personen, die Angaben zum Vorfall oder zur Identität des mutmasslichen Täters machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Seesen, Telefon 0381 4916-1616, zu melden.


 

Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Bildquelle: Polizeipräsidium Rostock