Evendorf, NI: Verdächtige Chemiefässer lösen Großeinsatz an A7-Anschlussstelle aus
Polizei.news Redaktion Deutschland Niedersachsen Polizeinews Regionen
Gestern, 5.5.2026, gegen 14 Uhr, bekam die Polizei den Hinweis auf drei an einem Pendlerparkplatz an der Anschlussstelle Evendorf abgestellte Kunststofffässer.
Polizeibeamte überprüften den Parkplatz und fanden die drei etwa kniehohen Fässer.
Die Beschriftung ließ auf einen Gefahrstoff schließen, der unter Umständen explosionsgefährlich sein kann. Deswegen wurden umgehend der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr und mehrere umliegende Ortsfeuerwehren alarmiert.
Um den Standort der Fässer wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Hierfür mussten die Autobahnanschlussstelle Evendorf der Richtungsfahrbahn Hamburg sowie die Überführung der L 212 gesperrt werden. Auch die Zufahrt zum Rasthof auf der westlichen Seite der A7 war zeitweise nicht möglich.
Um die Gefährlichkeit des Stoffes einschätzen zu lassen, wurden Delaborierer des Landeskriminalamtes aus Hannover hinzugezogen. Diese stellten schließlich fest, dass eine Explosionsgefahr aktuell nicht gegeben war. Sie transportierten die jeweils noch mit einigen Kilogramm des Stoffes gefüllten Fässer schließlich ab.
Gegen 18:30 Uhr konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden.
Die Polizei Salzhausen hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und versucht nun, die Herkunft der Fässer zu ermitteln.
Medienhinweis: Ein Foto von Einsatzkräften bei der gemeinsamen Lagebesprechung ist in der digitalen Pressemappe der PI Harburg zur redaktionellen Verwendung eingestellt.
Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
Quelle: Polizeiinspektion Harburg
Bildquelle: Polizeiinspektion Harburg