Wuppertal, NRW: Schockanruf – Betrüger erbeuten sechsstellige Summe von Seniorin

Im Tatzeitraum zwischen dem 18.06. und 19.06.2026 betrogen Unbekannte eine 92-jährige Wuppertalerin im Bereich Katernberg durch einen „Schockanruf“.

Im besagten Zeitraum riefen die Täter die Seniorin mehrfach an und schilderten eine fiktive Geschichte.

Hierbei bauten sie ein Szenario auf, in dem der Sohn der Geschädigten in einem Krankenhaus läge und die dringend benötigten Medikamente nur nach sofortiger Bezahlung verabreicht werden könnten.

Die ältere Dame suchte Habseligkeiten zusammen und übergab diese mitten in der Nacht an eine unbekannte Frau, die an ihrer Haustür erschien. Die Abholerin wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt und zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß beschrieben. Auffällig waren ihre langen künstlichen Wimpern.

Die geschätzte Schadenssumme dürfte im sechstelligen Eurobereich liegen.


Die Kriminalpolizei bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 0202 284 0 zu melden.


An dieser Stelle möchten wir noch einmal die Chance nutzen, auf die Präventionskampagne „Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen“ der Polizei Wuppertal aufmerksam machen.
>> Präventionskampagne der Polizei Wuppertal <<

  • Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch klingt.
  • Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei unter der 110 an!
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen
    konfrontiert werden.
  • Sprechen Sie nicht mit Betrügern – sondern mit Ihren Angehörigen: Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und Betrüger!
  • Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände entgegen. Erst recht nicht als Kaution.


 

Quelle: Polizei Wuppertal
Bildquelle: Polizei Wuppertal