Afghanisch (32) soll zwei Männer angegriffen und Polizisten bedroht haben

(München, Bayern). Am Donnerstagabend (3. September) hat ein 32-Jähriger am Ostbahnhof in München zwei andere Männer angegriffen.

Anschließend leistete der Beschuldigte Widerstand gegen Bundespolizisten und bedrohte sie mit dem Tod.

Gegen 21 Uhr soll ein 32-jähriger afghanischer Staatsangehörige einem 55-jährigen Mann mit spanischer Staatsbürgerschaft im Zwischengeschoss des Münchner Ostbahnhofs im Vorbeigehen unvermittelt gegen den Oberkörper geschlagen haben. Im Anschluss kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung.

Ein bislang unbekannter Zeuge wurde auf den Vorfall aufmerksam und schritt ein. Er versuchte, den aggressiven 32-Jährigen zunächst zu beruhigen. Ein 41-jähriger Deutscher nahm die Auseinandersetzung ebenfalls wahr und wies den spanischen Staatsbürger auf das Bundespolizeirevier im Ostbahnhof hin. Als sich die Beteiligten vor der Dienststelle befanden, soll der 32-Jährige dem Deutschen ins Gesicht geschlagen haben. Der 55-Jährige aus dem Landkreis München alarmierte die Bundespolizisten.

Ein weiterer, bislang unbekannter Zeuge bemerkte den vorangegangenen Angriff auf den 41-Jährigen und hielt den afghanischen Staatsangehörigen bis zum Eintreffen der zwei Streifen der Bundespolizei fest. Anschließend entfernte sich der Unbekannte.

Gegenüber den Beamten verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv und widersetzte sich der anschließenden Fesselung. Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 32-Jährige die Einsatzkräfte und bedrohte sie mit dem Tod. Ein Beamter verletzte sich bei den Maßnahmen leicht, blieb aber weiterhin dienstfähig.

Die 55-Jährige blieb augenscheinlich unverletzt, der 41-Jährige erlitt eine leichte Verletzung im Gesicht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim Beschuldigten einen Wert von 1,67 Promille. Des Weiteren schlug ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest positiv an.

Vorführung beim Haftrichter angeordnet

Die Staatsanwaltschaft München I ordnete für den heutigen Tag eine Vorführung beim Haftrichter an.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den in Deutschland wohnsitzlosen Mann wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des unerlaubten Aufenthalts.


Zeugenaufruf

Der bislang unbekannte Zeuge, welcher den Beschuldigten festhielt, wird gebeten, sich unter 089 / 515550-0 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.


 

Quelle: Bundespolizeidirektion München
Bildquelle: Symbolbild Bundespolizeidirektion München