Russin (46) untergetaucht: Bundespolizei bringt sie für 194 Tage ins Gefängnis
Polizei.news Redaktion Deutschland Nordrhein-Westfalen Polizeinews Regionen
(Bielefeld, Nordrhein-Westfalen). Einsatzkräfte der Bundespolizei haben im Hauptbahnhof Bielefeld zwei Haftbefehle vollstreckt.
Während ein Gesuchter eine Ersatzfreiheitstrafe durch die sofortige Zahlung der Geldstrafe vermeiden konnte, musste eine 46-jährige Frau den Gang in die Justizvollzuganstalt antreten.
Weil er am Freitagabend (18. September) Service-Mitarbeiter der Deutschen Bahn anpöbelte, kontrollierten die Polizisten einen 40-jährigen Mann aus Enger. Hierbei stellten sie fest, dass der Mann eine Geldstrafe wegen Hausfriedensbruch noch nicht vollständig bezahlt hatte und die Staatsanwaltschaft Erfurt deswegen einen Haftbefehl erlassen hatte. Durch die sofortige Zahlung der noch offenen Geldstrafe in Höhe von 320 Euro konnte der deutsche Staatsangehörige eine achttägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.
Diese Möglichkeit hatte am Montagmorgen (21. September) eine Bielefelderin nicht. Aus einer Verurteilung wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls in vier Fällen hatte die russische Staatsangehörige 194 Tage noch nicht verbüßt. Da die Verurteilte untergetaucht war, erließ die Staatsanwaltschaft Hagen einen Haftbefehl. Zur Verbüßung der Restfreiheitsstrafe lieferten die Bundespolizisten die Gesuchte in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bildquelle: Symbolbild Bundespolizeidirektion Sankt Augustin