Festnahme im Regionalzug: Familie zahlt knapp 900 Euro und bewahrt 47-Jährigen vor Haft

(Erfurt, Thüringen). Am späten Sonntagabend wurde ein Reisender auf der Zugfahrt von Arnstadt in Richtung Erfurt durch eine Streife der Bundespolizei befragt und überprüft.

Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann wegen eines nicht gezahlten Strafvollstreckungsbefehls zur Festnahme ausgeschrieben ist.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kontrolle: In einem Regionalzug von Arnstadt in Richtung Erfurt
  • Betroffener: 47-jähriger Deutscher
  • Feststellung: Zur Festnahme ausgeschrieben
  • Grund: Offene Geldstrafe aus einem Bussgeldverfahren
  • Offener Betrag: Knapp 900 Euro
  • Hilfe: Ein Familienmitglied zahlte die noch offene Summe ein
  • Folge: Der Mann musste nicht für zehn Tage in Haft

Bundespolizei entdeckt offenen Strafvollstreckungsbefehl

Der 47-Jährige wurde wegen einer Verurteilung in einem Bussgeldverfahren zur Festnahme ausgeschrieben, da er die gegen ihn erlassene Geldstrafe nicht vollends gezahlt hat.

Festnahme nach Ankunft in Erfurt

Der Festgenommene wurde nach Ankunft der Regionalbahn im Erfurter Hauptbahnhof zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht.

Familienmitglied zahlt knapp 900 Euro

Der Kontakt zu einem Familienmitglied wurde hergestellt und die offene Geldsumme von knapp 900 Euro wurde bei einer benachbarten Dienststelle eingezahlt.

Zehn Tage Haft dadurch verhindert

Der Deutsche musste auf Grund dieser fiskalischen Hilfe nicht für 10 Tage in eine Haftanstalt gebracht werden, sondern konnte die polizeiliche Obhut freien Fusses verlassen.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt
Bildquelle: Symbolbild © Bundespolizei