Unfall mit 2,27 Promille: Pole (44) ohne Führerschein landet im Gefängnis
Polizei.news Redaktion Deutschland Polizeinews Regionen Sachsen-Anhalt
(Ingersleben, Sachsen-Anhalt). Am Donnerstagmorgen ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Pkw, der für den Unfallverursacher weitreichende Folgen hatte.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 44-jähriger polnischer Fahrzeugführer mit seinem VW Passat die mittlere von drei Fahrspuren.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam er zunächst nach rechts zunächst von der Fahrspur und anschließend von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überfuhr die dortige Leitplanke, überschlug sich kam schließlich im Seitengraben zum Liegen. Der Fahrer verletzte sich dabei leicht.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten einen deutlichen Alkoholgeruch bei dem 44-Jährigen fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,27 Promille. Zudem gab der Mann an Betäubungsmittel konsumiert zu haben.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Außerdem bestand gegen ihn ein offener Haftbefehl wegen Diebstahlsdelikten.
Nach einer ärztlichen Behandlung wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Seine Fahrt endete anschließend in einer Justizvollzugsanstalt.
Gegen den 44-jährigen Mann wurden zusätzlich Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst der PI Magdeburg
Bildquelle: Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst der PI Magdeburg