Deutscher (24) mit drei Luxusuhren erwischt: „Von Gott geschenkt“

(Köln, Nordrhein-Westfalen). Drei Luxusuhren im Wert von insgesamt 17.100 Euro und eine ungewöhnliche Erklärung zu deren Herkunft: Eine Kontrolle der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn endete am Sonntag (11. Oktober) für einen 24-jährigen Deutschen mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Hehlerei.

Gegen 11:05 Uhr wurden Bundespolizisten im öffentlich zugänglichen Bereich des Terminals 1 auf den Mann aufmerksam, nachdem dieser zuvor durch aggressives Verhalten gegenüber Mitarbeitenden eines Geschäfts aufgefallen war.

Drei hochwertige Markenuhren entdeckt

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 24-Jährige drei hochwertige Markenuhren mit sich führte – eine Omega Speedmaster und zwei Rolex.

„Von Gott geschenkt“

Auf die Frage nach der Herkunft der Uhren hatte der Mann eine bemerkenswerte Erklärung parat: Er habe diese am Vortag von Gott geschenkt bekommen.

Eine Uhr bereits zur Fahndung ausgeschrieben

Die Bundespolizisten gingen der Sache genauer nach und überprüften die verfügbaren Seriennummern. Dabei landeten sie einen Treffer: Eine der Uhren war bereits wegen des Verdachts der Unterschlagung zur Fahndung ausgeschrieben.

Drei Luxusuhren im Wert von rund 17.100 Euro vermisst

Eine Rücksprache mit dem Polizeipräsidium Köln ergab, dass dort erst am Vortag drei Luxusuhren im Gesamtwert von rund 17.100 Euro als abhandengekommen gemeldet worden waren. Nach Angaben des Eigentümers waren die Zeitmesser vermutlich beim Entladen seines Fahrzeugs verloren gegangen.

Auch nach einer weiteren der mitgeführten Uhren wurde gefahndet. Ob sämtliche sichergestellten Uhren mit den gesuchten Zeitmessern identisch sind, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Bundespolizei stellt alle drei Uhren sicher

Die Bundespolizei stellte alle drei Uhren als Beweismittel sicher und fertigte gegen den 24-Jährigen eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Hehlerei.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen. Für das Flughafengelände und den zugehörigen Bahnhofsbereich erhielt er einen Platzverweis.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn