Über 200 Gramm Betäubungsmittel entdeckt: Bosnier (21) und Syrer (25) festgenommen

(Oberhausen, Nordrhein-Westfalen). Im Rahmen des Behördenziels „Sichere Innenstadt“ waren Einsatzkräfte der Polizei Oberhausen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) erneut im Stadtgebiet unterwegs.

Ein Schwerpunkt lag diesmal auf der Bekämpfung der Straßenkriminalität und des Drogenhandels.

Gelände an der Hansastraße umstellt

Aufgrund eines Hinweises auf möglichen Handel mit Betäubungsmitteln nahmen die Einsatzkräfte am Freitag (09.10.) das Gelände an einer Lokalität an der Hansastraße genauer ins Visier. Der Bereich wurde von mehreren Seiten umstellt. In einer abgelegenen Ecke trafen die Beamten auf drei verdächtige Personen.

21-Jähriger versucht zu flüchten

Als die Einsatzkräfte die Gruppe kontrollieren wollten, versuchte einer der Männer zu flüchten – allerdings direkt in Richtung weiterer Polizeikräfte. Der 21-jährige bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wurde gestoppt und vorläufig festgenommen. Bei ihm fanden die Beamten eine größere Menge Betäubungsmittel.

Auch 25-jähriger Syrer festgenommen

Auch für einen 25-jährigen syrischen Staatsangehörigen aus der Gruppe endete die Kontrolle mit einer vorläufigen Festnahme. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte mehr als 200 Gramm Betäubungsmittel sowie eine Feinwaage sicher. Einer der beiden Männer führte zudem ein Messer mit sich. Gegen beide wird wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

Weitere Kontrollen im Stadtgebiet

Im weiteren Verlauf des Schwerpunkteinsatzes kontrollierten Polizei und KOD Personen im zweistelligen Bereich. Zudem stellten die Einsatzkräfte ein weiteres Messer sowie Pfefferspray sicher und ahndeten zahlreiche Verkehrs- und Ordnungswidrigkeiten, darunter Handyverstöße, unerlaubtes Befahren der Fußgängerzone und Parkverstöße.

Weitere Kontrollen angekündigt

Die Polizei Oberhausen wird gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern auch weiterhin konsequent gegen Straftaten und Ordnungsverstöße im Stadtgebiet vorgehen.

 

Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen
Bildquelle: Polizeipräsidium Oberhausen