Mann (37) rastet aus: Hund auf Polizei gehetzt und Autos mit Wurfmesser beschädigt

Hund auf Polizisten gehetzt

(Chemnitz, Sachsen). (4219) Ein Mann (37/deutsch) war gestern insbesondere mit Sachbeschädigungen und aggressiven Auftretens aufgefallen.

Als Polizisten ihn stoppten, hetzte er seinen Hund auf sie.

Zeugen hatten die Polizei in die Stollberger Straße/Ecke Irkutsker Straße gerufen, weil ein Mann mit einem unangeleinten Hund auf der Straße herumgeschrien und offenkundig Passanten sowie Fahrzeugführer belästigt hatte. Der aggressiv auftretende Mann hatte den Zeugenangaben zufolge zudem seinen Hund getreten und die dortige Verglasung einer Haltestelle eingeschlagen. Über die Lützowstraße ging er anschließend in Richtung Zwickauer Straße und trat gegen geparkte Autos. Inwiefern dabei Schaden entstand, wird noch abschließend geprüft.

In der Zwickauer Straße konnten Polizisten den Tatverdächtigen stellen. Dabei hetzte er seinen großen Hund auf die Beamten, welcher daraufhin auch einen Polizisten bellend ansprang. Trotz mehrmaligen Aufforderns nahm er seinen Hund nicht zur Seite oder beruhigte ihn. Erst nach Androhung des Einsatzes von Reizgas und Dienstwaffe kam er dem nach. Der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende 37-Jährige wurde zunächst in Gewahrsam genommen und der Hund in ein Tierheim gebracht. Im weiteren Verlauf wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht.

Wie sich zudem herausstellte, hatte der Mann zuvor noch in der Max-Müller-Straße mit einem Wurfmesser Scheiben von einem geparkten Pkw Nissan und einem Pkw Ford beschädigt.

Abschließende Schadensangaben liegen noch nicht vor. Verletzt wurde niemand.

Gegen den Tatverdächtigen wurden Anzeigen u.a. wegen Sachbeschädigung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie Waffengesetz erstattet.

 

Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
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