Zwei Wohnhäuser brennen: 22 Verletzte – Polizei geht von Brandstiftung aus
Polizei.news Redaktion Deutschland Polizeinews Regionen Sachsen-Anhalt
(Merseburg, Sachsen-Anhalt). Merseburg – Am Sonntagmorgen kam es gegen 03.15 Uhr zu zwei Wohnhausbränden.
Ein Brand ereignete sich in der Straße „Unteraltenburg“ und der Zweite in der unweit davon liegenden Straße „Weinberg“. In beiden Fällen handelt es sich um Mehrfamilienhäuser. Nach ersten Erkenntnissen befand sich die Brandausbruchstelle jeweils im Bereich des Kellers.
Dies führte in beiden Fällen zu starken Rauchentwicklungen in den betroffenen Treppenhäusern. In diesem Zusammenhang haben sich insgesamt 19 Bewohner verletzt, weil sie Rauchgase eingeatmet haben. Alle 19 Menschen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser von Merseburg und Halle gebracht. Im Rahmen der Brandbekämpfung wurden zudem ein Polizeibeamter und zwei Kameraden der Feuerwehr leicht verletzt.
Treppenhäuser und Wohnungen gesperrt
Wegen der starken Rauchgasbelastung und der Rußbildung sind die Treppenhäuser aktuell wegen der hohen Gesundheitsgefährdung nicht begehbar, sodass diese einschließlich aller anliegenden Wohnungen gesperrt werden mussten. Die Stadt Merseburg organisierte für die betroffenen Bewohner Ausweichquartiere.
Eine genaue Schadensaufstellung liegt noch nicht vor. Zur Einsatzbewältigung sind insgesamt 95 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Polizei zum Einsatz gekommen. Die PNVG hatte für die evakuierten Bewohner einen Bus bereitgestellt.
Polizei prüft Zusammenhang zwischen den Bränden
Es wurden die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen wird geprüft. Nach derzeitigem Stand muss von Brandstiftung ausgegangen werden.
Quelle: Polizeiinspektion Halle (Saale)
Bildquelle: Symbolbild Polizei.news-Redaktion / KI-generiert mit OpenAI