Schwerpunktkontrolle: Polizei stellt Pyrotechnik, Marihuana und Anabolika sicher

(Bezirk Leibnitz, Steiermark). In der Nacht auf Sonntag, 1. November 2026, führten Polizeikräfte gemeinsam mit mehreren Behörden eine großangelegte Schwerpunktkontrolle durch.

Dabei verzeichneten die Einsatzkräfte zahlreiche Verkehrsübertretungen und stellten unter anderem Pyrotechnik, Suchtgift sowie illegale Substanzen sicher.

Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einsatzleitung: Bezirkspolizeikommando Leibnitz.
  • Zeitraum: 31. Oktober 2026, 17:00 Uhr, bis 1. November 2026, 05:00 Uhr.
  • Kontrollschwerpunkte: Alkohol, Suchtgift, Geschwindigkeit, technische Fahrzeugmängel, unzulässige Umbauten, Störsender und Pyrotechnik.
  • Sicherstellungen: 40 pyrotechnische Gegenstände, Marihuana und verbotene Anabolika.
  • Alkohol: Vier Anzeigen wegen Lenkens unter Alkoholeinfluss; zwei Führerscheine wurden vorläufig abgenommen.
  • Lenkberechtigung: Drei Lenker wurden wegen Fahrens ohne gültige Lenkberechtigung angezeigt.
  • Verkehrsrechtliche Bilanz: 29 Anzeigen; in fünf Fällen wurden wegen schwerer technischer Mängel die Kennzeichen vorläufig abgenommen.

Unter der Leitung des Bezirkspolizeikommandos Leibnitz standen in der Zeit zwischen 31. Oktober 2026, 17:00 Uhr, und 1. November 2026, 05:00 Uhr, zahlreiche Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Unterstützt wurden die Bezirkskräfte von der Polizeiinspektion Spielfeld, der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), der Fernmeldebehörde sowie der Kfz-Landesprüfstelle der Steiermärkischen Landesregierung.

Der Fokus lag auf der Überprüfung von Alkohol- und Suchtgiftbeeinträchtigungen, Geschwindigkeitsübertretungen, der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen sowie unzulässigen Umbauten. Zudem kontrollierten die Polizisten die Einhaltung des Pyrotechnikgesetzes. Die Fernmeldebehörde und die DSN ordneten ihr Augenmerk unter Einsatz speziellen technischen Equipments insbesondere auf unzulässig verbaute Störsender.

Sicherstellungen und zahlreiche Anzeigen

Im Zuge der Kontrollen konnten die Einsatzkräfte unter anderem 40 Stück pyrotechnische Gegenstände, eine Menge Marihuana sowie verbotene Anabolika sicherstellen. Zudem gab es vier Anzeigen wegen Lenkens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss (in zwei Fällen nahmen Polizisten den Führerschein vorläufig ab). Drei Fahrzeuglenker wurden wegen Lenkens ohne gültige Lenkberechtigung angezeigt. Bei 29 verkehrsrechtlichen Anzeigen wurden in fünf Fällen die Kennzeichen der Fahrzeuge vorläufig wegen schwerer technischer Mängel abgenommen.

„Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Behörden hat hervorragend funktioniert. Durch unser konsequentes Einschreiten konnten wir nicht nur beeinträchtigte Lenker rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen, sondern auch unzulässige Pyrotechnik und illegal mitgeführte Substanzen sicherstellen. Diese Kontrollen sind ein wesentlicher Baustein, um die Verkehrssicherheit und die öffentliche Ordnung in der Region nachhaltig zu gewährleisten.“, betonte Chefinspektor Heimo Moser, Leiter des Verkehrsreferates des Bezirkspolizeikommandos Leibnitz.

 

Quelle: LPD Steiermark
Bildquelle: Symbolbild © tupungato/iStock.com


Polizei.news informiert | Fahrzeugumbauten und Sicherheit

Tuning in Österreich: Genehmigung vorab klären

Änderungen an Motor, Fahrwerk oder Rädern können die Verkehrs- und Betriebssicherheit beeinflussen. Vor einem Umbau lohnt sich deshalb die Rücksprache mit der zuständigen Landesprüfstelle.

1. Welche Änderungen relevant sein können

Das Land Steiermark nennt beispielsweise Leistungssteigerungen durch Chiptuning, Tieferlegungen, andere Lenkräder, Spoiler sowie vom Genehmigungsdokument abweichende Felgen und Reifen. Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Umbau zulässig ist, muss für das konkrete Fahrzeug geklärt werden.

2. Änderungen anzeigen und Unterlagen vorbereiten

Umbauten, die die Verkehrs- und Betriebssicherheit beeinflussen können, sind der zuständigen Behörde anzuzeigen. Für eine Genehmigung können unter anderem das Genehmigungsdokument, eine Werkstattbestätigung und zusätzliche Gutachten erforderlich sein. Das Fahrzeug muss zur Überprüfung vorgeführt werden.

3. Technische Sicherheit regelmäßig prüfen lassen

Bei der Pickerl-Begutachtung werden unter anderem Beleuchtung, Reifen, Räder, Bremsen, Fahrgestell und Karosserie kontrolliert. Auch übermäßiger Lärm und schädliche Emissionen werden berücksichtigt. Schwere Mängel müssen vor einer positiven Begutachtung behoben werden.

Gut zu wissen: Die regelmäßige Pickerl-Begutachtung und die Genehmigung eines Fahrzeugumbaus sind unterschiedliche Verfahren. Ein Umbau kann eine zusätzliche behördliche Prüfung und Eintragung erfordern.

Praktischer Tipp: Fragen Sie vor dem Kauf von Tuningteilen bei der Landesprüfstelle nach, welche Nachweise für Ihr Fahrzeug benötigt werden. So lassen sich ungeeignete Teile und unnötige Umbaukosten vermeiden.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion