Nähnadeln in Halloween-Süßigkeiten: Kind (9) entdeckt präparierten Riegel und Bonbons

(Hannover, Niedersachsen). Am Samstagabend, 31.10.2026, haben Unbekannte im Bereich Misburg-Nord präparierte Süßigkeiten an Kinder verteilt.

Ein neunjähriges Mädchen brachte von seiner Halloween-Runde Süßwaren nach Hause, in denen Nähnadeln platziert worden waren. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Hannover-Misburg-Nord.
  • Zeitraum: Das Mädchen sammelte am 31. Oktober 2026 zwischen 17:00 und 19:30 Uhr Süßigkeiten. Der Fund erfolgte gegen 21:30 Uhr.
  • Fund: Jeweils eine Nähnadel in einem einzeln verpackten Schokoriegel und zwei einzeln verpackten Kaubonbons.
  • Kind: Die Neunjährige aß die betroffenen Süßigkeiten nicht und blieb unverletzt.
  • Warnung: Eltern sollen gesammelte Süßwaren vor dem Verzehr genau auf Einstichstellen, beschädigte Verpackungen und Fremdkörper überprüfen.
  • Ermittlungen: Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Misburg unter 0511 109-3517 entgegen.

Ein neunjähriges Mädchen war zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr in Begleitung seiner Erziehungsberechtigten von Haus zu Haus gezogen, um zu Halloween Süßigkeiten zu sammeln. Nach der Rückkehr in die häusliche Wohnung stellte das Kind gegen 21:30 Uhr fest, dass in drei einzeln verpackten Süßigkeiten (einem Schokoriegel sowie zwei Kaubonbons) jeweils eine Nähnadel steckte. Da das Mädchen die Süßwaren zu keinem Zeitpunkt verzehrte, blieb es unverletzt. Die Mutter entsorgte die restlichen gesammelten Süßigkeiten vorsorglich vollständig.


Präparierte Süßigkeiten

Das Kind zog während der Halloween-Runde durch die Straßen Willi-Blume-Allee, Wilhelm-Tell-Straße, Wilhelm-Busch-Straße, Kampstraße, Götzstraße, Eschenbachstraße, Gerhart-Hauptmann-Straße sowie Annette-Kolb-Straße. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck nach den Tätern.

Die Polizei warnt Eltern, die mit ihren Kindern am Halloween-Abend im Bereich Misburg-Nord unterwegs waren, eindringlich vor dem Verzehr gesammelter Süßigkeiten. Sämtliche Süßwaren sollten vorab genauestens auf Einstichstellen, Beschädigungen der Verpackung oder Fremdkörper überprüft und im Zweifelsfall entsorgt werden.


Zeugenaufruf

Zeugen, die im genannten Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den oder die unbekannten Täter geben können, werden dringend gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Misburg unter der Telefonnummer 0511 109-3517 in Verbindung zu setzen. /nash


 

Quelle: Polizeidirektion Hannover
Bildquelle: Polizeidirektion Hannover


Polizei.news informiert | Verdächtige Halloween-Süßigkeiten

Fremdkörper entdeckt: Nicht essen und die Polizei informieren

Die Warnung betrifft insbesondere Familien, die in Misburg-Nord Süßigkeiten gesammelt haben. Bei einem konkreten Fund können Süßware und Verpackung zugleich wichtige Beweismittel sein.

1. Süßigkeiten vorerst außer Reichweite legen

Lassen Sie Kinder die gesammelten Süßigkeiten nicht ungeprüft essen. Kontrollieren Sie Verpackungen und Inhalt entsprechend der polizeilichen Warnung. Verdächtige Produkte dürfen nicht verzehrt werden.

2. Konkrete Funde als Beweismittel erhalten

Wenn Sie eine Nadel oder einen anderen verdächtigen Fremdkörper entdecken, informieren Sie die Polizei und bewahren Sie die betroffene Süßigkeit samt Verpackung bis zur Rücksprache sicher auf. Entfernen Sie den Fremdkörper möglichst nicht selbst, damit vorhandene Spuren erhalten bleiben.

3. Sammelweg und Beobachtungen notieren

Halten Sie fest, welche Straßen und Häuser besucht wurden und zu welchen ungefähren Zeiten. Unterscheiden Sie sichere Erinnerungen von Vermutungen. Eine unbekannte Herkunft sollte ausdrücklich als unbekannt angegeben werden.

Gut zu wissen: Auch einzeln verpackte Süßigkeiten waren in diesem Fall betroffen. Eine Verpackung allein bietet daher keine Gewähr dafür, dass der Inhalt unverändert ist.

Praktischer Tipp: Melden Sie konkrete Funde direkt beim Polizeikommissariat Misburg unter 0511 109-3517 und klären Sie dort die weitere Übergabe der möglichen Beweismittel.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion