(Charlottenburg, Berlin). Heute früh alarmierte ein Mitarbeiter eines Restaurants in Charlottenburg die Polizei, nachdem vor diesem geschossen worden sein soll.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen versammelte sich gegen 3:40 Uhr eine Personengruppe vor einem Restaurant in der Knesebeckstraße.
Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ort: Knesebeckstraße in Berlin-Charlottenburg
- Erstes Ereignis: Gegen 3:40 Uhr soll es vor einem Restaurant zu einem Streit gekommen sein
- Angriff: Ein Restaurantmitarbeiter soll ins Gesicht geschlagen und mit einer Schusswaffe bedroht worden sein
- Schüsse: Kurz vor 5 Uhr sollen mehrere Schüsse aus einem Fahrzeug vor dem Restaurant abgegeben worden sein
- Personen im Restaurant: Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Personen wurden nicht verletzt
- Spurensicherung: Einsatzkräfte stellten Patronenhülsen auf der Fahrbahn sicher
- Ermittlungen: Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) prüft auch einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen
Es soll dort zu einem Streit gekommen sein, bei dem einem Mitarbeiter des Restaurants ins Gesicht geschlagen und dieser mit einer Schusswaffe bedrohten worden sein soll.
Kurz vor 5 Uhr sollen dann mehrere Schüsse aus einem Fahrzeug vor dem Restaurant abgegeben worden sein. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mehrere Personen in der Lokalität, die nicht verletzt wurden. Die Täter flüchteten umgehend vom Ort.
Auf der Fahrbahn vor der Bar stellten die Einsatzkräfte Patronenhülsen sicher. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West), auch bezüglich eines möglichen Zusammenhangs zwischen den beiden Ereignissen.
Quelle: Polizei Berlin
Bildquelle: Symbolbild © anweber/Shutterstock.com
Polizei.news informiert | Verhalten bei Bedrohungen
Bedrohliche Situation: Eigenschutz geht vor
Wer eine Gewalttat beobachtet oder selbst bedroht wird, sollte die eigene Sicherheit an erste Stelle setzen. Abstand, ein sicherer Aufenthaltsort und eine schnelle Verständigung der Polizei sind wichtige Schritte.
1. Abstand halten und die Situation verlassen
Entfernen Sie sich möglichst frühzeitig aus bedrohlichen Situationen und begeben Sie sich an einen sicheren Ort. Bringen Sie sich nicht durch ein körperliches Eingreifen selbst in Gefahr.
2. Polizei aus sicherer Entfernung alarmieren
Wählen Sie bei einer akuten Gefahr den Polizeinotruf 110. Schildern Sie den Ort und Ihre Beobachtungen möglichst genau. Weisen Sie ausdrücklich darauf hin, wenn Sie eine Waffe gesehen oder Schüsse gehört haben.
3. Beobachtungen für die Ermittlungen festhalten
Merken Sie sich Personenmerkmale und die Fluchtrichtung nur, soweit dies ohne zusätzliches Risiko möglich ist. Auch Angaben zu einem Fahrzeug oder dessen Kennzeichen können hilfreich sein. Teilen Sie der Polizei mit, was Sie tatsächlich wahrgenommen haben.
Gut zu wissen: Hilfe zu leisten bedeutet nicht, einen Angreifer selbst aufzuhalten. Die Polizei aus sicherer Entfernung zu verständigen und als Zeuge zur Verfügung zu stehen, kann wesentlich zur Aufklärung beitragen.
Praktischer Tipp: Notieren Sie Ihre Beobachtungen, sobald Sie in Sicherheit sind. Trennen Sie dabei selbst Gesehenes und Gehörtes von Vermutungen und Informationen anderer Personen.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion