14 Atemschutztrupps im Einsatz: Großbrand fordert rund 125 Einsatzkräfte

(Kirchhundem-Böminghausen, Nordrhein-Westfalen). Feuer 3 Industriebrand mit späterer Erhöhung auf Feuer 4 lautete am heutigen Sonntag Morgen gegen 6:20 Uhr das Einsatzstichwort , welches ein Großaufgebot an Einsatzkräften nach Kirchhundem-Böminghausen auf den Plan rief.

Bereits auf der Anfahrt der örtlichen Einheit wurde aufgrund der bekannten Gegebenheiten weitere Kräfte nachalarmiert so das in Spitze rund 125 Einsatzkräfte im Einsatz gebunden waren.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Land-/Forstmaschinentechnikbetrieb in Kirchhundem-Böminghausen
  • Zeitpunkt: Sonntag, 1. November 2026, gegen 6:20 Uhr
  • Brand: Drei Großfahrzeuge auf einer Freifläche sowie eine Hackschnitzelheizungsanlage samt Hackschnitzelbunker brannten in voller Ausdehnung.
  • Kräfte: In der Spitze rund 125 Einsatzkräfte; im Einsatzverlauf waren 14 Trupps unter schwerem Atemschutz nötig.
  • Maßnahmen: Ein massiver Löschangriff mit Riegelstellung verhinderte das Übergreifen auf weitere Gebäudeteile.
  • Ermittlungen: Brandursache und Schadenshöhe sind derzeit unbekannt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Vor Ort, brannten in einem Land/Forstmaschinen Technik Betrieb drei Großfahrzeuge auf einer Freifläche und eine Hackschnitzelheizungsanlage samt Hackschnitzelbunker in voller Ausdehnung.

Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte durch einen massiven Löschangriff mit Riegelstellung verhindert werden.







Der massive Personalansatz ergab sich durch die Abgeschiedenheit der Einsatzstelle, der Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung sowie der im Einsatzvelauf nötigen 14 Trupps unter schwerem Atemschutz.

Im Einsatz waren alle Einheiten der Feuerwehr Kirchhundem, Einheiten der Feuerwehr Lennestadt, der Rettungsdienst des Kreis Olpes, das DRK Attendorn Lennestadt und Kirchhundem, Einheiten weiterer Feuerwehren aus dem Kreisgebiet und die Polizei Olpe.

Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe können derzeit nicht gemacht werden und sind Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

 

Quelle: Feuerwehr Kirchhundem
Bildquelle: Feuerwehr Lennestadt/Karsten Grobbel


Polizei.news informiert | Schutz vor Brandrauch

Großbrand in der Nähe: So reagieren Sie auf Rauch und Warnmeldungen

Bei Großbränden können Rauchgase auch außerhalb der Einsatzstelle Schutzmaßnahmen erforderlich machen. Die folgenden Hinweise gelten allgemein; eine konkrete Warnung für diesen Einsatz ist in der Feuerwehrmeldung nicht genannt.

1. Behördliche Anweisungen beachten

Amtliche Warnmeldungen enthalten Empfehlungen für die jeweilige Gefahrenlage. Werden Sie wegen Brandrauch dazu aufgefordert, suchen Sie geschlossene Räume auf und halten Sie Fenster und Türen geschlossen.

2. Verrauchte Räume meiden

Schon wenige Atemzüge Brandrauch können lebensgefährlich sein. Betreten Sie deshalb keine verrauchten Räume. Melden Sie einen entdeckten Brand über die Notrufnummer 112.

3. Warnungen für relevante Orte einrichten

Die Warn-App NINA informiert unter anderem über Großbrände und Gefahrstoffausbreitungen. Sie können Ihren Wohnort und Arbeitsplatz abonnieren sowie auf Wunsch Warnungen für Ihren aktuellen Standort aktivieren.

Gut zu wissen: NINA zeigt auch Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen an. Die Handlungsempfehlungen einer Warnung beziehen sich auf das jeweils betroffene Gebiet.

Praktischer Tipp: Prüfen Sie in NINA, ob Ihre wichtigen Orte hinterlegt und Push-Benachrichtigungen eingeschaltet sind. Für den Empfang neuer Meldungen benötigt das Smartphone eine aktive Datenverbindung.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion