Balkone über vier Stockwerke in Flammen – acht Wohnungen betroffen

(Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen). Bei einem Balkonbrand an der Von-Rath-Straße hat die Feuerwehr Grevenbroich am Samstagabend ein Feuer gestoppt, das sich über vier Stockwerke eines Mehrfamilienhauses ausgebreitet hatte.

Acht Wohnungen waren betroffen, verletzt wurde niemand.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Mehrfamilienhaus an der Von-Rath-Straße in Grevenbroich-Elsen
  • Alarmierung: Samstag, 31. Oktober 2026, um 19:01 Uhr
  • Brand: Beim Eintreffen standen Balkone über vier Stockwerke in Flammen. Das Feuer hatte sich über Kunststoffverkleidungen und Trennwände ausgebreitet.
  • Löscharbeiten: Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen vom Boden, über die Drehleiter und im Innenangriff.
  • Betroffene: Acht Wohnungen waren betroffen. Alle Bewohner waren bereits außerhalb des Gebäudes; niemand wurde verletzt.
  • Unterbringung: Die Bewohner der betroffenen Wohnungen kamen bei Freunden oder Angehörigen unter.
  • Einsatzdauer: Die Kontrollen auf Brandschäden und Glutnester dauerten bis 21:30 Uhr.
  • Ursache und Schaden: Die Feuerwehr kann hierzu keine Angaben machen.

Am Samstagabend, 31.10., wurden haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr Grevenbroich um 19:01 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus an der Von-Rath-Straße im Ortsteil Elsen alarmiert. Anrufer hatten der Leitstelle Rhein-Kreis Neuss einen Brand auf einem Balkon im Hochparterre gemeldet.


Bei einem Brand mehrerer Balkone eines Wohnhauses in Grevenbroich an Halloween (31.10.26) verhinderte die Feuerwehr die Ausbreitung des Brandes ins Gebäude. Acht Wohnungen blieben wegen Rauchgasen dennoch unbewohnbar. Personen wurden nicht verletzt.


Kurz nach dem Ausrücken der ersten Kräfte gingen weitere Notrufe ein. Das Feuer greife auf höher gelegene Balkone über, hieß es nun, und auch Wohnungen seien bedroht. Einsatzleiter Rene Lucas forderte daraufhin noch auf der Anfahrt weitere Kräfte zur Unterstützung nach. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die Balkone über vier Stockwerke in Flammen.

Das Feuer hatte sich über die Kunststoffverkleidungen der Balkone und die Trennwände zwischen den Balkonen ausgebreitet. Die Hitze hatte bereits das Glas einzelner Fenster und Balkontüren zerspringen lassen, sodass Rauch in mehrere Wohnungen eindringen konnte. In einem Fall begann das Feuer, sich in eine Wohnung auszubreiten.

Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Bewohnerinnen und Bewohner außerhalb des Gebäudes. Die Feuerwehr konnte deshalb unmittelbar mit der Brandbekämpfung vom Boden und über die Drehleiter beginnen. Ein weiterer Trupp ging im Innenangriff gegen die Flammen vor, die vom Balkon in die dahinterliegende Wohnung vorgedrungen waren, und stoppte sie dort rasch.

Durch das schnelle Eingreifen gelang es den Einsatzkräften, die brennenden Kunststoffelemente der Balkone abzulöschen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die Kontrolle aller Wohnungen auf mögliche Brandschäden sowie der Balkone auf verbliebene Glutnester zog sich allerdings noch bis 21:30 Uhr hin. Dann konnten auch die letzten Kräfte an ihre Standorte zurückkehren.

Personen wurden bei dem Feuer glücklicherweise nicht verletzt. Die Bewohner der acht betroffenen Wohnungen kamen sämtlich bei Freunden oder Angehörigen unter.

Im Einsatz waren neben der hauptamtlichen Wache die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte, Gustorf/Gindorf und Hemmerden. Die Ehrenamtler der Einheit Wevelinghoven stellten während des Brandes den Grundschutz für das Stadtgebiet auf der Feuerwache sicher.

Aussagen zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

 

Quelle: Feuerwehr Grevenbroich – Presseteam
Bildquelle: Feuerwehr Grevenbroich – Presseteam


Polizei.news informiert | Verhalten im Brandfall

Feuer im Mehrfamilienhaus: Der Fluchtweg muss rauchfrei sein

Bei einem Brand zählt die eigene Sicherheit. Besonders gefährlich ist der Rauch: Schon wenige Atemzüge können lebensgefährlich sein. Gehen Sie deshalb niemals durch verrauchte Räume oder Treppenhäuser.

1. Über einen sicheren Weg ins Freie

Verlassen Sie den Gefahrenbereich über einen rauchfreien Fluchtweg und benutzen Sie keinen Aufzug. Warnen Sie andere Personen, soweit dies ohne eigene Gefährdung möglich ist. Halten Sie sich nicht auf, um Gegenstände zu retten.

2. Verrauchte Fluchtwege meiden

Ist der Fluchtweg durch Rauch versperrt, betreten Sie ihn nicht. Schließen Sie die Tür zum verrauchten Bereich, wählen Sie 112 und nennen Sie Ihren genauen Aufenthaltsort. Machen Sie sich an einem vom Brand nicht betroffenen Fenster bemerkbar.

3. Feuerwehr gezielt informieren

Nennen Sie beim Notruf die Adresse und schildern Sie, was brennt und ob Menschen in Gefahr sind. Warten Sie auf Rückfragen. Informieren Sie eintreffende Einsatzkräfte sofort, wenn Personen vermisst werden.

Gut zu wissen: Geschlossene Türen können die Ausbreitung von Rauch und Feuer bremsen. Schließen Sie beim Verlassen Türen hinter sich, ohne sie abzuschließen.

Praktischer Tipp: Prüfen Sie schon im Alltag, ob Flure, Treppen und Feuerwehrzufahrten frei sind. Abgestellte Gegenstände können im Ernstfall Flucht und Rettung behindern.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion