(Wien, Wien). Die Wiener Polizei war rund um Halloween mit mehreren hundert Polizistinnen und Polizisten im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Die Einsatzkräfte waren sowohl uniformiert als auch in Zivil unterwegs und zeigten besonders an stark frequentierten Örtlichkeiten verstärkt Präsenz.
Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zeitraum: 31. Oktober bis 1. November 2026 im gesamten Wiener Stadtgebiet
- Polizeieinsatz: Mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten waren uniformiert und in Zivil unterwegs.
- Festnahmen: Acht Tatverdächtige wurden wegen Widerstandshandlungen beziehungsweise des Verdachts der Sachbeschädigung vorläufig festgenommen. Hinzu kamen zwei verwaltungsstrafrechtliche vorläufige Festnahmen.
- Polizeifahrzeug beschädigt: In Wien-Meidling wurde gegen 21:50 Uhr ein abgestelltes Polizeiauto unter Verwendung einer brennbaren Flüssigkeit beschädigt.
- Tatverdächtige: Ein 16-Jähriger und ein 19-Jähriger wurden im Zuge der Sofortfahndung festgenommen und anschließend auf freiem Fuß angezeigt.
- Pyrotechnik: 107 pyrotechnische Gegenstände wurden vorläufig sichergestellt.
- Anzeigen: Insgesamt 509 Anzeigen, darunter laut Polizei 28 wegen strafrechtlicher und 391 wegen verwaltungsrechtlicher Übertretungen
Ziel der Wiener Polizei war es, dafür zu sorgen, dass Halloween für alle friedlich und sicher verläuft.
Der Großteil der Amtshandlungen wurden wegen missbräuchlicher Pyrotechnikverwendung geführt.
Insgesamt wurden acht Tatverdächtige wegen Widerstandshandlungen bzw des Verdachts der Sachbeschädigung vorläufig festgenommen. Zwei Person wurden verwaltungsstrafrechtlich vorläufig festgenommen.
Gegen 21:50 Uhr wurde ein in Wien-Meidling abgestelltes Polizeifahrzeug von bislang unbekannten Tätern unter Verwendung einer brennbaren Flüssigkeit beschädigt. Im Zuge einer Sofortfahndung wurden ein 16-Jähriger (StA.: ungeklärt) und ein 19-Jähriger (Stbg.: Österreich) angehalten und vorläufig festgenommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden die beiden auf freiem Fuß angezeigt.
Zudem wurden 107 pyrotechnische Gegenstände vorläufig sichergestellt. Insgesamt wurden 509 Anzeigen, darunter 28 wegen strafrechtlicher und 391 wegen verwaltungsrechtlicher Übertretungen erstattet.
Wie bereits berichtet sind die am gestrigen Tag angezeigten Versammlungen in der Wiener Innenstadt aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen.
Durch die sichtbare Präsenz, eine umfangreiche Einsatzplanung und das konsequente Einschreiten der Polizeikräfte konnte der Einsatz ohne größere sicherheitsrelevante Zwischenfälle beendet werden.
Quelle: LPD Wien
Bildquelle: Symbolbild © claudiodivizia/iStock.com
Polizei.news informiert | Pyrotechnik in Österreich
Feuerwerk: Altersfreigabe bedeutet keine freie Verwendung überall
Für pyrotechnische Gegenstände gelten in Österreich unterschiedliche Altersgrenzen und Verwendungsregeln. Entscheidend sind die Produktkategorie, der Einsatzort und die allgemeinen Sicherheitsvorschriften.
1. Kategorie und Mindestalter prüfen
Feuerwerkskörper der Kategorie F1 sind ab zwölf Jahren erlaubt, jene der Kategorie F2 ab 16 Jahren. Die jeweilige Gebrauchsanweisung und die allgemeinen Verbote sind trotzdem einzuhalten.
2. F2 ist im Ortsgebiet grundsätzlich verboten
Feuerwerkskörper der Kategorie F2 dürfen im Ortsgebiet grundsätzlich nicht verwendet werden. Ausnahmen sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich. Auch das Erreichen des Mindestalters hebt dieses Verwendungsverbot nicht auf.
3. Versager niemals erneut anzünden
Nicht oder nur teilweise abgebrannte Feuerwerkskörper dürfen niemals ein zweites Mal angezündet werden. Solche Gegenstände gehören nicht in den Restmüll und sollten nicht aufgehoben oder ausprobiert werden.
Gut zu wissen: Illegal angebotene Pyrotechnik kann von den europäischen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen abweichen. Fehlfunktionen können schwere Verletzungen verursachen.
Praktischer Tipp: Prüfen Sie vor einer Verwendung Kategorie, Altersgrenze und örtliche Vorgaben. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten im österreichischen Fachhandel beraten.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion